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Fasching 2019 in Ganderkesee GGV-Präsident fühlt sich im Haus Adelheide gut aufgehoben

Von Thomas Deeken | 04.01.2019, 16:22 Uhr

Die Vorbereitungen für die Büttenabende beim Ganderkeseer Fasching laufen auf vollen Touren. Unterdessen hat sich GGV-Präsident Uwe Meyer weiterhin für einen Faschingsauftakt im Haus Adelheide ausgesprochen, nachdem sich die neuen Besitzer des Gasthofs Witte interessiert gezeigt hatten, den Fasching am 11.11. wieder in Immer starten zu lassen.

„Da, wo wir jetzt sind, sind wir gut aufgehoben.“ So hat Uwe Meyer, Präsident der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV), auf unseren Beitrag „Kehrt der Fasching nach Immer zurück?“ reagiert. Hintergrund der Frage: Der Gasthof Witte in Immer, in dem bis 2015 jahrzehntelang der Ganderkeseer Faschingsauftakt gefeiert wurde, hat neue Besitzer, die sich den Start in die Session am 11.11. durchaus wieder in ihrem Haus vorstellen können.

Im Haus Adelheide mit offenen Armen empfangen

GGV-Pressesprecher Timo Vetter betonte: „Es gibt keinen Grund zu wechseln. Wir sind mit Dieter Winkler und seinem Team in Adelheide super zufrieden.“ Und auch Kirstin Rohlfs vom Regieteam spricht sich nach wie vor für das Haus Adelheide aus, in dem der Fasching seit drei Jahren gestartet wird. „Die Zusammenarbeit mit Dieter Winkler ist fantastisch. Wir sind mit offenen Armen aufgenommen worden“, erklärt die 41-Jährige, die zum zweiten Mal im Duo mit Jens Hambach die Regie für die Faschingsveranstaltungen übernimmt. Über den Standort entscheide aber am Ende das Präsidium.

„Spagat zwischen Tradition und Neuem“

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die vier Büttenabende ab Freitag, 15. Februar, auf vollen Touren. Dabei wagen die beiden Regisseure, die eng mit dem Präsidium und mit den Aktiven zusammenarbeiten, erneut den „Spagat zwischen Tradition und Neuem“. So verspricht Kirstin Rohlfs beispielsweise zum Auftakt der Büttenabende „ein Opening, das es in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat“. Rund 50 Personen seien involviert. Mit dabei sei erstmals auch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem würden die „Rock’n’Roller“ mit Trainerin Nicole Buck nach zehn Jahren wieder die Faschingsbühne betreten. Darüber hinaus gebe es weitere Neulinge, über die die Regisseurin aber jetzt noch nichts verraten will.

Für jeden soll bei Büttenabenden etwas dabei sein

Man könne es zwar nicht jedem Besucher hundertprozentig recht machen. Aber für jeden soll bei den Büttenabenden mit dem rund vierstündigen Programm etwas dabei sein. „Am Ende sollen die Gäste sagen: Das war doch generell ein rundum gelungener Abend“, so Kirstin Rohlfs.

Karten wieder samstags bei „Ganter Reisen“

Karten für die Büttenabend-Freitage gibt es an allen Samstagen bis einschließlich 9. Februar jeweils von 10 bis 13 Uhr bei „Ganter Reisen“ am Marktplatz im Ganderkeseer Ortszentrum. Sie kosten 26 Euro pro Platz in der vorderen Hälfte der Festhalle am Steinacker und jeweils 20 Euro pro Platz in der hinteren Hälfte. Auch Karten für den Kinderfasching am Sonntag, 17. Februar, werden angeboten. Erwachsene zahlen sechs Euro, Kinder einen.

Samstagsveranstaltungen bereits ausverkauft

Die beiden Büttenabende am Samstag sind bereits ausverkauft. Regieteam und viele Aktive fänden den dritten Abend in Bezug auf die Stimmung inzwischen jedoch sogar besser als den vierten, der früher immer als das Nonplusultra gegolten habe, wirbt Kirstin Rohlfs.