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Fasching in Ganderkesee 2015/16 Ableger des Faschings in Ganderkesee treibt Blüten

Von Reiner Haase | 14.11.2015, 17:13 Uhr

Bei Menkens in Hoykenkamp haben im Ganderkeseer Fasching Verwurzelte am Freitag eine Party zum Auftakt der Faschingssession gefeiert. Der Ableger hat sofort Blüten getrieben.

Den 11.11. knapp verpasst – und das mit voller Absicht: Rund 200 Faschingsfreunde haben am Freitagabend im Gasthof Menkens in Hoykenkamp eine fetzige Sause gefeiert. „Wir sind dem 11.11. bewusst aus dem Weg gegangen“, berichtet Mit-Organisator Dieter Michael Beier, „wir wollen keine Konkurrenz zur Faschingsauftaktfeier der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine bei Witte in Immer aufbauen.“

Bekannte Gruppen dabei

Den Faschingsfreunden in Ganderkesee sind die Feiernden in Hoykenkamp jedenfalls zum großen Teil eng verbunden. Der Hausmännerstammtisch, der seit Jahren mit um den Ring zieht, hat die Party organisiert, und ihre „besseren Hälften“, die Racheengel, seien hier wie dort natürlich mit von der Partie, so Beier. Die Grafenthaler, die Adelheider und andere Gruppen hätten ihrer Ankündigung, mitfeiern zu wollen, Taten folgen lassen. „Aber es waren auch Freunde und Familienangehörige dabei, die sonst mit dem Ganderkeseer Fasching nichts am Hut haben“, berichtet der Mit-Organisator.

Termin für 2016 gebucht

Die Feier am Freitag wertet Beier als Erfolg und als Ermutigung, weiter Veranstaltungen dieser Art folgen zu lassen. „Wir haben bei Menkens den Sonnabend nach dem 11.11. 2016 schon reserviert“, berichtet Beier. Eigentlich habe man auch in diesem Jahr am Sonnabend feiern wollen, „Wir sind mit unserem Wunsch zu spät gekommen, der Saal war schon für eine Familienfeier reserviert“, ergänzt der „Hausmann“. Und: „Im nächsten Jahr machen wir richtig Werbung. Diesmal sind die Einladungen im Freundeskreis von Mund zu Mund weitergegeben worden.“

Spenden für guten Zweck

Auffällig platziert war am Freitag eine Spendendose. Der Inhalt soll die Wildeshauser Karnevalsgesellschaft aus dem Stimmungsloch holen, in dem sie spätestens seit dem Brand einer Lagerhalle am Wildeshauser Bahnhof steckt. Die Flammen hatten den Umzugswagen und die Garde-Uniformen vernichtet. Zurzeit sieht es allerdings eher danach aus, dass sich die Gesellschaft auflöst. „Schade wär’s“, sagt Beier, „aber dann finden wir für die Spenden einen anderen guten Zweck.“