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Faschingsauftakt am 11.11. Ganderkeseer hoffen auf viele Gäste bei erster Faschingsparty

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 10.10.2016, 22:26 Uhr

Der Auftakt der Faschingssession 2016/17 in Ganderkesee steigt erstmals im Haus Adelheide in Delmenhorst. Dafür gibt es keine Karten mehr. Später am Abend können weitere Gäste aber mitfeiern.

Die schlechte Nachricht zuerst: Es gibt keine Karten mehr für den Faschingsauftakt am 11.11. am frühen Abend. Die gute Nachricht: Ab 22 Uhr besteht erstmals die Möglichkeit, doch noch bei der ersten Faschingsparty der Session 2016/17 mit dabei zu sein. Denn im Haus Adelheide an der Abernettistraße in Delmenhorst, wo die Faschingsfreunde erstmals nach ihrem Umzug aus Immer das neue Prinzenpaar vorstellen, gibt es ausreichend Platz für weitere Gäste mitzufeiern. Das haben Uwe Meyer, Präsident der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV), sowie GGV-Pressesprecher Timo Vetter am Montagabend bei der Präsentation des Siegerordens für die bevorstehende Faschingszeit betont.

Gäste müssen angemessen gekleidet sein

Der Eintritt für weitere Besucher kostet fünf Euro. Meyer und Vetter weisen allerdings darauf hin, dass die Gäste angemessen gekleidet sein müssen. „Mit Jeans, Unterhemd oder angetrunken kommt keiner rein“, so der GGV-Präsident.

Jens Hambach führt durch den Abend

Moderator des Abends wird Jens Hambach sein, der durch ein eineinhalbstündiges Programm führt. Wie immer wird zuvor weder etwas zum Programm noch zu den Namen der neuen kleinen und großen Prinzenpaare samt Ehrendamen verraten. Nur so viel: Es wird auf 66 Jahre Fasching zurückgeschaut. Und da soll der Blick vor allem in die eigenen Reihen gehen, so der Moderator.

Jury entscheidet sich für Orden von Pascal Paukstat

Seit Montagabend steht auch fest, wer den Orden für die neue Session entworfen hat: Gewählt wurde der Entwurf von Pascal Paukstat, 17 Jahre alt, Schüler des Gymnasiums Ganderkesee im zwölften Jahrgang. Der Jugendliche, der 2009 Kinderprinz war, auch schon als Redner beim Kinderfasching in die Bütt gestiegen ist und sich zuvor bereits zweimal mit Ordensentwürfen beteiligt hatte, erhielt elf von insgesamt 51 Jurystimmen. Er stellte die Zahl 66 mit dem Motto „Seit 66 Jahren hinein und he geiht“ in den Vordergrund und entschied sich für die Hauptfarben Rot und Blau.

21 eingereichte Vorschläge sind Rekord

Neun Stimmen bekam Reiner Geerken für seinen Entwurf, sieben gingen an Susanne Sperling. Insgesamt wurden diesmal 21 Vorschläge eingereicht. „Das ist Rekord“, betonten der GGV-Präsident und Vetter, die im vergangenen Jahr aus insgesamt 18 Entwürfen aussuchen konnten.