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Fest für die ganze Familie Bookholzberger Weihnachtsmarkt überzeugt durch Gemütlichkeit

Von Thorsten Konkel und Marie Busse | 16.12.2018, 18:58 Uhr

Groß muss ein Weihnachtsmarkt nicht sein, um vorweihnachtliche Stimmung zu erzeugen. Das hat der Bookholzberger Markt am Wochenende 15./16. Dezember mit seiner familiären Atmosphäre bewiesen.

Dichtgedrängt haben die Bookholzberger am Sonntag auf dem Kirchplatz die vorweihnachtliche Stimmung ihres Weihnachtsmarkts genossen. In familiärer Atmosphäre wurde getrunken, gegessen und geschnackt. „Das ist ein Weihnachtsmarkt für die ganze Familie“, sagte Jasmin Bövingloh am Sonntagnachmittag und lenkte ihren Kinderwagen dabei geschickt durch die Menschenmenge.

„Wir in Bookholzberg“ (WiB) hat Markt veranstaltet

Der zum sechsten Mal in Folge vom Bookholzberger Verein „Wir in Bookholzberg“ (WiB) und unter Federführung von Peter Hasselberg organisierten Markt punktete am Wochenende neben seiner Gemütlichkeit vor allem mit der Überschaubarkeit.

Zwar war er diesmal auf die Fläche des Kirchplatzes geschrumpft, doch das Veranstaltungsareal bot dennoch konzentriert alles, was das Herz begehrte – einschließlich eines per Kutsche anreisenden Weihnachtsmanns.

„Die Menschen wollen hier ihre Bekannten treffen“, hatte Marktkaufmann Marcel Mantau schon am Samstag erkannt. Er betrieb auf dem Bookholzberger Weihnachtsmarkt drei Buden – Mandeln, Schmalzkuchen und eine Spielbude.

15 Stände auf dem Kirchplatz

15 Stände waren es auf dem Kirchplatz insgesamt. Neu dabei und im kommenden Jahr sicher wieder mit im Boot die Pfadfindergruppe „Moorfüchse“, die Waffeln verkaufte und für ein gemütliche prasselndes Lagerfeuer sorgte. Und auch handgemachte Weihnachtsgeschenke gab es auf dem Kirchplatz: Aus Kirchkimmen war Walter Köhler mit weihnachtlichen selbst gefertigten Holzkunstwerken angereist. Auch das Zusammenspiel mit der evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde klappte bestens. In der Friedenskirche konnten sich Marktbesucher bei Kaffee, Kuchen und kirchlicher Livemusik aufwärmen und sich vom Marktrubel erholen. „Wir sind sehr zufrieden“ lobte der WiB-Chef Dietmar Mietrach die Organisation und regte zugleich an, für das kommende Jahr Änderungen zu diskutieren, so etwa beim Veranstaltungsbeginn „Ich halte 14 Uhr für den Samstag für zu früh“, sagte Mietrach. Er könne sich aber für einen Start zwei Stunden später begeistern, betonte er. Auch, dass es aus organisatorischen Gründen diesmal keine Tombola gab, soll in die kommenden Planungen für 2019 einfließen. „Vielleicht gibt es ja Bookholzberger Verein, die das übernehmen könnten“ blickte er voraus.