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Feste Zusage für Halle Entwurf für Faschingsorden überzeugt mit Feuerwerk

Von Katja Butschbach | 12.10.2015, 21:45 Uhr

Susanne Sperlings Faschings-Feuerwerk wird den neuen Faschingsorden zieren. Die GGV hat von Gemeinde und Landkreis die Zusicherung für Halle und Festplatz.

Der neue Faschingsorden ist präsentiert, die Hallen und der Festplatz sind von der Gemeinde und dem Landkreis zum jetzigen Zeitpunkt fest zugesagt. Mit Planungssicherheit im Rücken ist die GGV nun dabei, die Session vorzubereiten, berichtete GGV-Sprecher Ralf Hüttemeyer.

Bei der Bonbon-Bestellung hat sich eine Veränderung ergeben. Lekkerland habe sich bereit erklärt, das Wurfmaterial zu liefern und hier ein gutes Angebot unterbreitet. Die Vielfalt erweitere sich: Lakritzstangen und -schnecken, Gummibärchen und Chips sind beim großen Faschingsumzug am Samstag, 6. Februar 2016, zu erwarten.

Orden zeigt Feuerwerk

Der neue Faschingsorden verspricht ebenfalls eine vergnügliche Faschingszeit: Susanne Sperling, die bereits im Vorjahr den Festausschuss mit ihrem Entwurf überzeugen konnte und auch in diesem Jahr die meisten Stimmen bekam, zeigt auf dem Orden ein Feuerwerk.

18 Entwürfe sind eingereicht worden – „so viel haben wir noch nicht gehabt“, meinen die Organisatoren. Am 23. September stimmten dann bei der Festausschusssitzung 63 Personen ab. 25 Stimmen erhielt Sperlings Entwurf. Kira Torunski bekam für ihren Entwurf acht Stimmen und landete auf dem zweiten Platz. Die dritten Plätze teilen sich mit je sechs Stimmen Annika Harms und – mit weiteren Entwürfen – die beiden Preisträgerinnen Kira Torunski und Susanne Sperling.

Narren durch und durch

Die Silhouette der Faschingsmedaille ist die des Olympia-Symbols. Auf Sperlings Gewinner-Entwurf sind vor blauem Hintergrund ein Feuerwerk, Narrenkappe, GGV-Wappen und das Motto „Wir sind Narren durch und durch“ zu sehen. Auch weist der Orden auf den 65. Geburtstag des Faschings hin.

„Ich wollte ein Feuerwerk zu Papier bringen“, sagt Sperling. Sie habe sich überhaupt keine Chancen auf den Sieg ausgerechnet, auch weil kein Funkenmariechen und keine Narrenfiguren zu sehen sind. Sie habe sich fast geschämt, als sie gewonnen hatte.

Im vergangenen Jahr hatte Sperling das erste Mal mitgemacht. Damals gab sie am Tag des Abgabeschlusses nach 23 Uhr im Schein einer Taschenlampe ihren Entwurf ab. Diesmal, erklärt sie mit einem Lachen, habe sie ihn im Hellen um 19.30 Uhr und persönlich eingereicht.

Generell sind die Termine in dieser Session früh, erklärte Hüttemeyer. So sind Anmeldeschluss für den Umzug und die Bonbonbestellung bereits in der ersten Januarhälfte (siehe Infokasten).