Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Festival „Garden of Voices“ Rockige Klänge in Stünkels Gartenparadies

Von Dirk Hamm | 01.08.2016, 10:15 Uhr

Es ist ganz schön laut geworden im Gartenidyll: Fünf Rockbands und ein Solokünstler haben beim fünften Open-Air-Festival „Garden of Voices“ in Stünkels Gartenparadies in Kirchkimmen kräftig aufgedreht.

Vom klassischen britischen Indierock bis zu einer faszinierenden Jazz/Hip-Hop-Mixtur reichten die Stile, die das Publikum am Samstag im besonderen Ambiente des privaten Schaugartens geboten bekam. Für Kenner der Szene war es ein erlesenes Line-up, das die beiden Veranstalter Henry Kunst und Nicolas Nitsche zusammengestellt hatten.

Headliner Liedfett etwa, bereits im vergangenen Jahr in Kirchkimmen zu Gast, haben schon auf großen Festivals gespielt. Zuvor hatten am Nachmittag The Eternal Spirit und Grillmaster Flash, jeweils aus Bremen, ihren Auftritt. Am Abend folgte die Formation Pecco Billo, die Jazzklänge geschickt mit Hip-Hop-Beats verknüpfte. Aus den Niederlanden waren die Band The Road Home und Akustik-Musiker Tim Vantol angereist.

Festivalbesucher flanieren durch das Gartenparadies

Auf zwischen 300 und 350 schätzte Henry Kunst am Abend die Besucherzahl. Im vergangenen Jahr sei die Veranstaltung wegen Starkregens „abgesoffen“, blickte der Mitveranstalter zurück. Diesmal hatten die Organisatoren trotz einiger Schauer am Nachmittag mehr Glück, am Abend kam gar die Sonne heraus.

Die Gäste genossen die spezielle Atmosphäre und flanierten zwischendurch über das zwei Hektar große Gartengelände. Carin Alder war eigens aus der Schweiz angereist, um sich hier mit norddeutschen Freunden zu treffen. „Grillmaster Flash und Liedfett sind geil“, verriet die Nordschweizerin ihre Favoriten unter den Bands.

Aus kleinen Anfängen zu ausgefeilter Veranstaltung gemausert

Nach kleinen Anfängen 2012 hat sich das Festival zu einer ausgefeilten Veranstaltung entwickelt. Zwar gehen Kunst und Nitsche noch immer ganz „normalen“ Berufen nach, doch ihr Festival hat sich längst zu mehr als einem Hobby entwickelt, die Organisation erfordert das ganze Jahr über ihren Einsatz. Unterstützt werden sie von einem Team aus Freunden: „Ohne die würde es nicht funktionieren“, so Kunst.