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Festplatz immer weniger für Feiern genutzt Camper stoßen in Ganderkesee Diskussion um Festplatz an

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 21.09.2016, 13:12 Uhr

Ein größere Anzahl von Wohnwagen und Campierenden hat die Diskussion um den Sinn und Zweck des Festplatzes an der Raiffeisenstraße befeuert.

Nachdem der Herbstmarkt inzwischen offenbar seinen festen Platz in der Ortsmitte gefunden hat und der Bauernmarkt längst an die Westtangente gezogen ist, sorgen sich Bürger nun um die Nutzung des Festgeländes. Anlass ist der Umstand, dass sich in den vergangenen Tagen Reisende in Wohnwagen zum Campen auf dem Areal in der nördlichen Ortsmitte niedergelassen hatten.

Campieren auf Festplatz verboten

Offiziell ist das Campieren auf dem Festplatz nicht zulässig: „Für Reisemobile gibt es einen Stellplatz am Heideweg beim Freibad“, betonte Fachbereichsleiterin Evelyn Breithaupt am Mittwoch auf Nachfrage unserer Redaktion.

Verwaltung duldet Reisende

Die Verwaltung habe die Landfahrer am Dienstag zu ihren Absichten befragt, erläuterte die Leiterin des Fachbereichs Sicherheit, Ordnung und Recht. Die Durchreisenden hätten versichert, am Mittwochnachmittag wieder abzureisen. Aufgrund der Kürze ihres Aufenthalts werde dies geduldet.

Die zahlreichen Wohnwagen hatten vor allem in der Facebook-Ganderkesee-Gruppe eine rege Diskussion ausgelöst.

„Multifunktionsplatz“

Als „Multifunktionsplatz“ war der Festplatz vor allem mit Blick auf den Ganderkeseer Fasching ausgebaut und gepflastert worden. Die wenigen „tollen Tage“ des Faschings sowie gelegentliche gewerbliche Flohmarktveranstaltungen sind mittlerweile die Zeiträume, an dem das Areal nicht als Abstellfläche für Pendlerautos, Lastwagen oder Busse genutzt wird. Pläne für weitere Nutzungen gibt es derzeit nicht.