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Feuerwehreinsatz in Hude Mülltonnenbrand greift in Hude auf Carports über

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 10.04.2017, 12:33 Uhr

Die Feuerwehr hat am Sonntagabend großen Schaden bei einem Brand an der Jahnstraße in Hude verhindert. Ein Auto und zwei Carports standen in Flammen.

Den Feuerwehren aus Hude und Neuenkoop ist es am Sonntagabend gelungen, zwei Wohnhäuser vor Flammen zu retten. Ein Auto, zwei Carports und ein Geräteschuppen standen in Flammen. Das Übergreifen auf die Wohnhäuser wurde verhindert.

Schwarze Rauchsäule über dem Ort

Bereits auf Anfahrt machten die Einsatzkräfte eine große schwarze Rauchwolke aus, die hoch über dem Klosterort stand. Beim Eintreffen der Wehren brannten ein Holzcarport, in dem sich ein BMW befand, sowie ein angebauter Schuppen bereits in voller Ausdehnung. Die Wohnhäuser rechts und links der Carports waren durch die Flammen ebenfalls bedroht. Außerdem gab der Besitzer des Holzschuppens den Hinweis, dass sich eine Gasflasche in dem Feuer befand. Sie wurde rechtzeitig aus den Flammen geholt und mit Wasser gekühlt. Schon nach kurzer Zeit hatten die knapp 40 Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle und konnten bald „Feuer aus“ melden.

Bindemittel verhindern Umweltschäden

Mit einer Wärmebildkamera wurden die Wohnhäuser sowie Carport und PKW auf mögliche Glutnester abgesucht. Auslaufende Betriebsstoffe aus dem BMW wurden mit Bindemitteln eingedämmt. Nach den Nachlöscharbeiten konnten die letzten Einsatzkräfte gegen 21.10 Uhr wieder abrücken. Durch den hohen Verbrauch an Schläuchen und Atemschutzgeräten fuhren einige Kameraden noch zur Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee, um neues Material zu besorgen. Außerdem mussten alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht werden, was sich bis 22.15 Uhr hinzog.

Kein Hinweis auf Brandstiftung

Laut Polizei ist der Brand gegen 20 Uhr im Bereich von Mülltonnen ausgebrochen. Der Brandort ist für die Ermittlung der Ursache gesperrt. Die Polizei geht derzeit nicht davon aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Nach erster Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden rund 20.000 Euro.