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Finanzausschuss fasst drei Beschlüsse Für Feuerwehrneubau in Bookholzberg „wird es höchste Zeit“

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 15.09.2016, 23:14 Uhr

Die Mitglieder des Wirtschafts- und Finanzausschusses haben am Donnerstagabend nicht nur die Gründung einer neuen Betriebsführungs-GmbH für den Bäder- und Saunabetrieb auf den Weg gebracht. Sie sorgten auch dafür, dass es beim Projekt Feuerwehrgerätehaus in Bookholzberg weitergeht.

Eigentlich wollte die Gemeinde Ganderkesee noch Kosten beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses am Wellenhofsweg in Bookholzberg sparen, indem sie mit der Gemeinde Großenkneten oder der Gemeinde Hatten gemeinsam plant. Laut Michael Kleinert von der Gemeindeverwaltung hat sich das allerdings zerschlagen. Das war aber kein Grund für die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen, das Projekt zu behindern. Im Gegenteil: Sie sprachen sich einstimmig dafür aus, einen europaweiten Teilnahmewettbewerb über Planungsleistungen für den Neubau des Feuerwehrhauses auszuschreiben. Kommentar aller Fraktionen: „Es wird auch höchste Zeit.“

Mehrheitlich für neue Bädergesellschaft

Bei einer Gegenstimme von Dr. Volker Schulz-Berendt von den Grünen hat der Ausschuss auch die Gründung einer Betriebsführungs-GmbH für den Bäder- und Saunabetrieb mit einer Stammeinlage von 25.000 Euro und Henry Peukert als Geschäftsführer auf den Weg gebracht. Der Grünen-Politiker plädierte für einen Aufsichtsrat, der der künftigen Geschäftsleitung „auf die Finger schaut“. Das hielten die anderen Fraktionen für unnötig. Ihr Argument: Schließlich werde es Gesellschafterversammlungen mit Bürgermeisterin und Ratsmitgliedern geben.

Zweiter Nachtragshaushalt beschlossen

Schulz-Berendt stimmte – gemeinsam mit Elke Bothe von den Freien Wählern – auch gegen den zweiten Nachtragshaushalt, der allerdings mehrheitlich beschlossen wurde. Der Grünen-Ratsherr sah bei „dem dicken Brocken“ Grunderwerb Immerweg für 455.000 Euro keine Verbindung zur bereits diskutierten Erweiterung der TSV-Sportanlage, was ihm missfiel. Und Elke Bothe kritisierte den Zuschuss in Höhe von 6000 Euro an die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde. Bei den Investitionen in einer Gesamthöhe von 515.000 Euro geht es um die Projekte Kauf von landwirtschaftlichen Flächen am Immerweg, Stammkapital für die neue Bädergesellschaft und Sanierung eines Pappelweg-Teilstücks.