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Firmengründer gibt Geschäftsführung ab Bei Meyer Technik in Ganderkesee endet eine Ära

Von Thorsten Konkel | 13.12.2018, 12:45 Uhr

Eine Ära endet. Nach 41 Jahren verlässt Firmengründer Harald Meyer die Geschäftsführung der Harald Meyer Brandschutz – Elektro GmbH & Co. KG.

Wie das Unternehmen erst jetzt mitteilt, ist der Wegbereiter der Meyer Technik Unternehmensgruppe bereits zum 31. Oktober offiziell aus der Geschäftsführung ausgetreten. In Zukunft steht Meyer laut der Mitteilung als Vorsitzender des Beirats und als Gesellschafter den Geschäftsführern Sven Freese und Lukas Bäcker unterstützend zur Seite.

Die Firmengruppe Meyer-Technik hatte im letzten Jahr in Ganderkesee ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Die Firmengründung sei damals ein „ein Start-up aus der Garage“ gewesen, auch wenn es den Begriff vor 40 Jahren noch gar nicht gegeben habe, so Niedersachsens damaliger Wirtschafts- und derzeitiger Umweltminister Olaf Lies (SPD). „Wir müssen den Kunden gefallen und nicht uns selber“, hatte Meyer damals selbst das Erfolgsrezept beschrieben. Die Unternehmensgruppe Meyer-Technik hatte 2017 den Standort Ganderkesee mit einer Millionen-Investition gestärkt. Am Sitz der Zentrale im Ganderkeseer Gewerbegebiet Urneburg war auf 550 Quadratmetern Platz für 28 Büro-Arbeitsplätze geschaffen worden.

Mit 69 Jahren ist Meyer nun aus der Geschäftsführung bei der Meyer Technik Unternehmensgruppe ausgeschieden. „Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl, denn ich weiß, dass das Unternehmen in guten Händen ist“, so Meyer. Damit seien nicht nur die Geschäftsführer der unterschiedlichen Unternehmensbereiche gemeint. Auch Abteilungs- und Projektleiter, viele Führungskräfte in zweiter und dritter Reihe würden einen tollen Job machen.

Bereits vor rund zehn Jahren hatte der Firmegründer die Unternehmensnachfolge in die Wege geleitet, Verantwortung abgegeben und verlagert.

„Ich werde mich als Beiratsvorsitzender nicht mehr in das Tagesgeschäft einmischen“, kündigt Meyer an.

„Wir haben den Beirat gegründet, damit ein fachkundiger Blick von außen auf das Unternehmen gerichtet ist“, beschreibt Meyer das Konzept. Das sei wichtig, denn unter dem Druck des Tagesgeschäfts und den Routinen bestehe die Gefahr der Betriebsblindheit“, betont er.