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Flos Bikertreff 2017 in Hude Biker tun Kindern beim Treffen in Hude Gutes

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 11.06.2017, 19:49 Uhr

Hunderte Biker haben sich am Sonntag in Hude getroffen. Hauptgewinner werden die Kinder sein, denen der Verein Kinderaugen in verschiedenen Ländern hilft.

Je näher an Hude, desto mehr Motorräder auf der Straße: „Flos Bikertreff“ auf den Parkflächen des Aktiv-Irma-Markts in der Huder Ortsmitte hat gestern Motorradbegeisterte aus näherer und fernerer Umgebung veranlasst, bei der Sonntagsausfahrt einen Zwischenstopp im Klosterort einzulegen oder gleich für Stunden zu verweilen. Auf dem Parkplatz ergab sich ein ständiges Blubbern, Knattern und Brummen ankommender und ausparkender Zweiräder verschiedenster Typen. Sogar einige Mobiletten, offenbar wesentlich älter als ihre Fahrer, schlängelten sich durch die langen Reihen abgestellter Harleys, Moto Guzzis, BMWs, Kawasakis und Suzukis.

Live-Musik dreier Bands

„Alles läuft prima“, freute sich zur Halbzeit des Treffens Uta Flores-Schwirtz, die Namensgeberin. Sie und ihr Mann Axel Schwirtz, beide begeisterte Biker, veranstalteten das Treffen zum siebten Mal und waren wieder begeistert von der Atmosphäre. „Keiner fällt aus der Reihe, jeder räumt seinen Platz wieder auf, alle verbreiten gute Laune“, sagte der Huder mit Blick auf das bunte Treiben, das mit Blues- und Rockmusik der Huder Bands „Clouds over Eden“ und „Stone(d) Washed“ sowie von „Red House Blues“ aus Delmenhorst unterlegt war. „So viel zum Image, das Bikern angehängt wird“, ergänzte er.

Zur Halbzeit auf Rekordkurs

625 Motorräder hatten bei Halbzeit die Zufahrt zum Parkplatz passiert, fast so viele wie im Vorjahr an ganzen Tag. „Man wächst mit seinen Zielen“, so Schwirtz mit Zuversicht, dass die Tausendermarke noch geknackt werde. Denn die Masse bringt Geld in die Kasse des vom Bikertreffen begünstigten Vereins Kinderaugen, der an Stellwänden über seine Hilfsprojekte unter anderem in Togo und in Litauen berichtete. Der Verkauf von 50 gespendeten Kuchen und der Verzicht auf die Rücknahme gezahlten Flaschenpfands zählte zu den Einnahmequellen. „Unsere Nachbarinnen haben wieder ihre Lieblingskuchen gebacken. Das ergibt automatisch eine riesige Auswahl“, erklärte Schwirtz. Und wer sich oder seine Maschine mit Katharina Kiesé, der Vize-Miss-Germany aus Hude, und ihren Mit-Misses aus Nordenham und Wittstock ablichten wollte, zögerte nicht, vorher die Kinderaugen-Spendendose zu füllen.