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Flüchtlinge in Wildeshausen Deutsch lernen im „Treffpunkt mittendrin“ in Wildeshausen

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 09.07.2016, 10:25 Uhr

Der „Treffpunkt mittendrin“ ist in Wildeshausen eine Anlaufstelle für Flüchtlinge. Ehrenamtliche unterstützen hier Flüchtlinge, vor allem Frauen.

Der „Treffpunkt mittendrin“ an der Hermann-Ehlers-Straße in Wildeshausen ist für Flüchtlinge aus Kriegs- und Terrorgebieten eine wichtige Anlaufstelle. Davon überzeugte sich Bürgermeister Jens Kuraschinski jetzt bei einem Besuch. Fadime Demir, Leiterin des Treffpunkts, Anna Landwehr, Zainab Zein und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Katharina Brors berichteten dem Bürgermeister aus ihrer täglichen Arbeit.

Flüchtlingsfrauen nutzen Angebote

Im „Treffpunkt mittendrin“ gibt es ergänzende Sprachlernangebote für die geflüchteten Menschen. „Besonders die Frauen nehmen das in Anspruch, weil sie aufgrund ihrer Kinder andere Angebote nicht besuchen können“, sagte Zainab Zein. Im Treffpunkt hingegen können die Kinder spielen, während die Mütter Deutsch lernen. Dabei nehmen die Mitarbeiterinnen auf die verschiedenen sprachlichen Voraussetzungen besondere Rücksicht. Zum Teil leisten sie aber auch psychologische Arbeit, wenn die Frauen von ihren Erlebnissen während der Flucht berichten.

Haupt- und Ehrenamtliche aktiv

Für den Wildeshauser Bürgermeister steht der Treffpunkt beispielhaft dafür, dass die Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit seit dem Anschwellen des Zustroms Ende 2015 nur mit dem Engagement vieler Akteure, auch ehrenamtlich Aktiver, zu bewältigen ist. „Ihre Arbeit ist von enormer Bedeutung“, betonte Bürgermeister Kuraschinski im „Treffpunkt mittendrin“.