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FÖJler und Bufdis in Ganderkesee Freiwillige werden im Umweltzentrum immer wichtiger

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 17.03.2017, 14:06 Uhr

Für das Regionale Umweltzentrum Hollen (RUZ) in Ganderkesee sind Freiwillige, die ein ganzes Jahr dort arbeiten, immer wichtiger geworden. Während ihres Dienstes helfen sie bei pädagogischen Angeboten in der Natur.

„Ohne Freiwillige kämen wir nicht mehr zurecht“, gesteht Martin Brinkmann, stellvertretender Vorsitzender vom Regionalen Umweltzentrum Hollen (RUZ). Sechs junge Menschen leisten in dem Zentrum für Umweltbildung mittlerweile ihren Dienst. Zwei von ihnen im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ), vier haben sich für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Zuletzt stieg der Bedarf an freiwilliger Unterstützung im RUZ. „Die Arbeit wird immer mehr“, sagt Brinkmann. Zuletzt habe die Einrichtung jährlich einen Freiwilligen mehr eingestellt.

Eine von ihnen ist Vanessa Barghop, die eine praktische Tätigkeit an das Abitur anschließen wollte. „Ich wollte noch mal etwas anderes machen, bevor es wieder ans Lernen geht“, sagt sie, „da hat sich das hier angeboten.“ Im Umweltzentrum begleitet sie während ihres Bundesfreiwilligendienstes die umweltpädagogischen Kurse, hilft mit, die Inhalte zu überarbeiten und neue Konzepte mitzugestalten. Freiwillige gestalten Kurse mit

Während Vanessa erzählt, machen Kinder einer Schulklasse Feuer in selbst gebauten Öfen. „Die Kurse sind sehr handlungsorientiert“, sagt Martin Brinkmann. Bei der Gestaltung neuer Konzepte können die Freiwilligen ihre Ideen durch Bauen oder Basteln gestalten. Ernährung, Landwirtschaft, Klimaschutz oder Wald sind Themenschwerpunkte. Angeleitet werden die Freiwilligen von erfahrenen Naturpädagogen.

Marje Stubbemann leistet ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im RUZ. „Ich komme vom Hof, da war ich schon immer sehr oft in der Natur“, sagt sie. Das FÖJ leistet sie, um ihr Fachabitur abzuschließen. Im Anschluss möchte sie eine Ausbildung zur biologisch-technischen Assistentin machen.Anstoss zum Lehramtsstudium

Freiwillige im Umweltzentrum am Holler Weg sollten „Interesse für Arbeit mit Schülern und der Umwelt haben“, sagt Martin Brinkmann. „Viele sind hier, weil sie überlegen, Lehramt zu studieren und noch nicht wissen, ob sie das wollen.“ Derzeit sind für den nächsten Einstellungstermin, dem Beginn eines Schuljahres, noch Plätze für die freiwillige Arbeit im RUZ frei.