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Förderverein hilft in Ganderkesee Nach Klettergerüst Fahrzeugkauf für Jona-Kindergarten geplant

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 13.07.2016, 09:13 Uhr

Die Mitglieder des Fördervereins des Ganderkeseer Jona-Kindergartens unterstützen die Erzieherinnen und die Kinder seit 2002. Der Löwenanteil des Geldes kommt beim Adventsbasar zusammen.

Gerade haben sie 1500 Euro für die neuen Spielgeräte des Jona-Kindergartens am Marderweg in Ganderkesee hinzugesteuert, da gibt es bereits neue Pläne: Miriam Bittner, Geschäftsführerin des Fördervereins, sowie die 1. Vorsitzende, Jana Brünjes, möchten weitere Fahrzeuge für draußen anschaffen und für die Krippen-Kinder Sonnenhüte besorgen. Außerdem soll das Bällebad erneuert werden.

Beginn der Unterstützung mit Anschaffung des Bällebads

Mit der Anschaffung dieses Bällebades hatten die Aktivitäten des Fördervereins begonnen, der 2002 unter anderem von Marion Liehs, der stellvertretenden Leiterin des Kindergartens, gegründet wurde. Ziel des Vereins war es schon damals, mithilfe von Förderern das anschaffen zu können, „was man sich nicht unbedingt leisten konnte“, weiß die Geschäftsführerin. Sie zählt seit zwei Jahren zum Vorstand und engagiert sich gemeinsam mit Jana Brünjes, die bereits seit drei Jahren dabei ist, der 2. Vorsitzenden Nelli Kizil sowie den Beisitzern Matthias Coldewey und Klemens Habbel für die Kinder am Marderweg.

Von der Digitalkamera bis zum Holzpferd

Zuvor waren andere Eltern an der Spitze des Vereins, die unter anderem bei der Finanzierung des Klettergerüsts, der Dreiradtaxis und der Wipptiere für den Außenbereich mithalfen, drei große Holzpferde, Digitalkameras für alle Gruppenräume, ein großes Wandpuzzle für draußen und viele andere Dinge kauften, die vom Erzieherteam und den Kindern gewünscht wurden. Außerdem finanzierte der Verein Aktionen und Veranstaltungen wie das Mitmachkonzert mit Uwe Lal im Jahr 2006 in der Kirche St. Cyprian und Cornelius, Lehrgänge – beispielsweise in Erster Hilfe –, das Weihnachtstheater und Vorträge mit. Und er unterstützt Eltern, die es sich finanziell nicht so leisten können, beispielsweise beim Kochgeld oder bei Ausflügen – „und das bleibt auch anonym“, bekräftigt Miriam Bittner.

Mitgliedsbeiträge und Erlös vom Adventsbasar

Das Geld stammt zu einem Teil von den derzeit 58 Mitgliedern, die einen Jahresbeitrag von zwölf Euro zahlen – „und manchmal auch deutlich mehr“, so die beiden dreifachen Mütter, denen im vergangenen Jahr rund 1000 Euro zur Verfügung gestanden hätten. Der Löwenanteil komme allerdings aus dem traditionellen Adventsbasar am letzten Mittwoch im November. Da habe es zuletzt einen Reinerlös in Höhe von knapp 2100 Euro gegeben – „das ist Rekord“, so Jana Brünjes.