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Forschung im Oldenburger Land Sorte prägt Geschmack der „Oldenburger Palme“

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 09.03.2017, 14:37 Uhr

Die Oldenburgische Landschaft fördert regionale Forschung. In Dötlingen haben drei Nachwuchsforscher Preise erhalten, einen für die Erforschung des Grünkohls.

Der Geschmack von Grünkohl hängt von Kochkünsten ab, aber eindeutig auch von evolutionär bedingten Besonderheiten der Sorte. Darüber gibt die Masterarbeit „Die Biodiversität von Grünkohl“ des Jungforschers Christoph Hahn Aufschluss. Die Oldenburgische Landschaft hat sie mit einem Preisgeld und einer Urkunde ausgezeichnet, zumal Hahn auch noch darstellt, dass die Evolution den Grünkohlsorten unterschiedliche Einflüsse auf die Gesundheit der Esser mitgibt.

Weitere regionale Themen

Preisträger sind auch Verena Wübbelmann für eine Masterarbeit über Strafvollzugsreformen am Beispiel der Strafanstalt Vechta und Arne Ortland für eine Bachelorarbeit über die Flächenkonkurrenz von Siedlungsentwicklung und Landwirtschaft in Vechta. Die drei Preise hat die Oldenburgische Landschaft mit insgesamt 1500 Euro dotiert.

Preis für regionale Forschung

„Die Themen der ausgezeichneten Arbeiten zeigen die große Bandbreite auf, in der ein Regionalbezug möglich ist,“ so Landschaftspräsident Thomas Kossendey bei der Preisverleihung im Dötlinger Heuerhaus. „Insbesondere die regionale Forschung an den Hochschulen möchten wir mit diesem Preis würdigen und fördern“, ergänzte er.

Bis 1. Oktober bewerben

Für den Förderpreis „Forschung regional“ können sich Studierende mit ihrer Abschlussarbeit jährlich bis zum 1. Oktober bei der Oldenburgischen Landschaft bewerben. Informationen dazu gibt es unter www.oldenburgische-landschaft.de .