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Franzosen laden zu Gegenbesuch Jugendzeltlager der Freundschaft endet in Ganderkesee

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 28.07.2017, 11:53 Uhr

Nach acht erlebnisreichen Tagen ist am Donnerstagabend das erste deutsch-französische Jugendzeltlager in Ganderkesee zu Ende gegangen. Und bereits jetzt schon haben die Akteure eine Neuauflage angekündigt – in Frankreich.

Für den Juli 2018 lud Philippe Bouyssou, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, zu einer Neuauflage des Zeltlagers in die Partnerkommune Château-du-Loir ein.

Präsente zum Abschied

Der Abschlusstag bot den 39 jungen Gästen und ihren 28 Ganderkeseer Alterskameraden am Donnerstagnachmittag noch einen Besuch im Elmeloher Maislabyrinth. Zum Abschied überreichte Mitorganisatorin und Gemeindebedienstete Meike Saalfeld noch kleine Präsente. Am Abend ging es dann mit dem Bus zurück nach Frankreich.

Gute Stimmung – schlechtes Wetter

Trotz des durchwachsenen Wetters sei die Stimmung richtig gut gewesen, so Saalfeld. Daran konnte auch heftiger Regen nichts ändern. „Kurzzeitig mussten wir auf die Turnhalle und das Schulgebäude ausweichen. Aber gerade für diese vielen Möglichkeiten hatten wir das Zeltlager ja bewusst auf dem Gelände des Schulzentrums geplant “, gewann Saalfeld dem „Schietwetter“ noch etwas Positives ab.

Dank an die Helfer

Großer Dank gelte den vielen Ehrenamtlichen von Spielmannszug, DRK und Feuerwehr wegen ihres tatkräftigen Einsatzes, betonte Saalfeld.

Finanziell ist das Zeltlager maßgeblich durch die Gemeinde Ganderkesee unterstützt worden.

Gemeinde schießt 10.000 Euro zu

Rund 10.000 Euro flossen nach Verwaltungsangaben aus Gemeindehaushaltsmitteln, um der deutsch-französischen Partnerschaft ein Stück weit eine „Verjüngungskur“ zu ermöglichen. Eine Summe in ähnlicher Höhe wird wohl auch noch das Deutsch-Französische Jugendwerk beisteuern, hofft die Verwaltung.

Abwechslungsreiches Programm

Besuche im Freibad und im Heidepark Soltau, eine Stadtrundführung durch Bremen, eine Rallye durch Ganderkesee und ein Schiffsausflug zu Seehundbänken in der Nordsee rundeten das abwechslungsreiche Programm während der erlebnisreichen acht Tage des Zeltlagers ab. Eine mögliche Sprachbarriere wurde schnell eingerissen: Mit ein paar Worten Französisch und Deutsch, ein bisschen Englisch und darüber hinaus mit Gesten lief die Völkerverständigung im Jugendzeltlager reibungslos ab.