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Führung am Fernsehturm Steinkimmen Neuer Sendemast soll Mitte 2017 stehen

Von Dirk Hamm | 06.07.2015, 18:49 Uhr

Die Bewohner in der Region rund um den Fernsehturm Steinkimmen werden sich an einen veränderten Anblick gewöhnen müssen: 40 Meter vom Standort des bestehenden röhrenförmigen Sendemasts entfernt soll ab Herbst dieses Jahres ein weniger windanfälliger, 285 Meter hoher Gittermastturm gebaut werden.

Mitte 2017 soll die Installation der Sendeanlage abgeschlossen sein. Der jetzige Gigant von Steinkimmen, der 298 Meter emporragt, wird dann zurückgebaut. All das erfuhren am Samstagnachmittag rund 35 Teilnehmer einer Führung rund um den Sender Steinkimmen, zu der Gästeführer Manfred Fechner eingeladen hatte.

Landpartie Premiere für Manfred Fechner als Gästeführer

Sowohl während eines Spaziergangs durch das Waldstück am Fuße des Sendemasts als auch anschließend mithilfe einer Film- und Diavorführung in der Waldschänke vermittelte Fechner allerhand Wissenswertes über die Geschichte und die technischen Besonderheiten des 1956 in Betrieb genommenen Senders. Staunen erregte etwa, dass das gesamte Gewicht des Turms von 380 Tonnen auf einer nur 20 Zentimeter breiten Gelenkschale ruht.

Für Manfred Fechner bedeutete die Landpartie am Fernsehturm die Premiere als Gästeführer. Der 65-jährige Ex-Berufsfeuerwehrmann möchte bei weiteren Exkursionen vor allem auch junge Leute ansprechen und die Geschichte der Bauernaufstände stärker ins Bewusstsein rücken.