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Fußgänger und Radler gefährdet UWG will Schutzstreifen auf Straße An der Bahn in Bookholzberg

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 09.07.2017, 12:17 Uhr

Die UWG-Fraktion fordert einen Sicherheitsbereich für Fußgänger und Radfahrer an der Straße An der Bahn in Das machte Fraktionschef Carsten Jesußek am Samstagvormittag bei einem Ortstermin deutlich. Dabei geht es allerdings nicht um den gesamten Straßenzug, sondern um ein rund 150 Meter langes Teilstück im Bereich des Grundstückes Nummer 14.

„Hier gibt es viele kleine Kinder, die in diesem Bereich auf der Straße gehen müssen“, so Wolfgang Rahl, der ganz in der Nähe am Wellenhofsweg wohnt. Die Kinder seien gefährdet, weil vor allem der Lastwagen-Verkehr deutlich zugenommen habe. Das unterstreicht auch Thorsten Busch. Unter anderem durch die komplette Verlagerung der Firma Nehlsen von Hoykenkamp ins Bookholzberger Gewerbegebiet habe sich das Aufkommen der Laster erhöht. „Und mit der neuen Feuerwehr, die dort gebaut werden soll, wird das noch mehr.“ Außerdem seien ohnehin auch andere Fahrzeuge auf dieser Straße „flott unterwegs“ – und das, obwohl die Situation wegen der zahlreichen geparkten Fahrzeuge an beiden Straßenseiten sehr unübersichtlich sei.

Lieber Fußweg-Verlängerung

Jesußek wünscht sich für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern einen deutlich gekennzeichneten Schutzstreifen auf der Straße. Lieber sei ihm allerdings die Verlängerung des Fußweges von der Ecke Wellenhofsweg bis hinter die Nehlsen-Zufahrt.

Antrag schon 2012 gestellt

Laut Otto Sackmann ist der Antrag nicht neu. Er hatte bereits im Januar 2012 die Verlängerung des Weges für Fußgänger und radelnde Kinder gefordert und auf gefährliche Situationen hingewiesen – allerdings ohne Erfolg.

Durchgehend Tempo 30 gefordert

Um die Sicherheit von schwächeren Verkehrsteilnehmern geht es auch in einem weiteren Antrag der UWG-Fraktion. Sie fordert einen durchgehenden Tempo-30-Bereich auf dem Trendelbuscher Weg von der Ecke Bahnhofstraße bei der Grundschule bis hin zur Kreuzung Kehnmoorweg/Sahrener Weg.

Für mehr Zughalte

Darüber hinaus will die Partei erneut den Antrag einbringen, den Sackmann eigenen Angaben zufolge auch schon im April 1998 gestellt hatte: Er wollte damals schon, dass die Züge öfter in Bookholzberg, Schierbrok und Hoykenkamp halten.