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„Ganderkesee interkulturell“ Ganderkesee feiert im Ortskern Fest der Kulturen

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 29.11.2017, 17:07 Uhr

Ein Straßenfest im Ganderkeseer Ortskern soll die Vielfalt der Kulturen widerspiegeln. Die Vorbereitung auf das Fest im August 2018 ist angelaufen.

Menschen aus mindestens 25 Kulturkreisen leben in der Gemeinde Ganderkesee. Die Vielfalt wollen der Präventionsrat der Gemeinde, der Arbeitskreis Flüchtlinge und die Diakonie mit möglichst vielen Unterstützern kurz nach den Sommerferien 2018 auf der Straße sichtbar machen. „Wir bereiten für Sonntag, 26. August, ein Straßenfest im Ortskern vor“, berichtet Hille Krenz, die Geschäftsführerin des Präventionsrats.

Vielfalt angestrebt

„Die Aufnahme vieler Menschen haben wir in den letzten Jahren geschafft. Jetzt kommt die Integration“, umreißt Erich Kurzawski eine Absicht der Initiatoren. Die Veranstalter wünschen sich ein buntes Fest mit breit gefächerten Angeboten für Kinder und Erwachsene und mit vielen Gelegenheiten, sich näher kennenzulernen. Willkommen sind Akteure für das Kulturprogramm, das Tanzen, Spielen, Musik, Kochen und mehr umfassen soll. „Gerne können sich auch Ganderkeseer melden, die eine Idee beisteuern wollen. Das muss kein fertiges Konzept sein“, betont Krenz, „wir können jetzt die ersten Ideen sammeln und diese vielleicht gemeinsam weiterentwickeln.“

Begegnungen im Mittelpunkt

Die Oud ist nach dem Dudelsack zu hören, neben dem Henna-Tattoo entsteht eine neue Frisur aus kunstvoll geflochtenen Zöpfen. Der Holzschnitzer sitzt neben der Teppichknüpferin. Die Plattsnackerin trifft auf den Erzähler orientalischer Märchen. Auf der Bühne stehen Tanzgruppen und Musiker: All das soll beim Fest „Ganderkesee interkulturell“ zu erleben sein.

Menschan aus aller Welt

Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt deuten an, wie breit das Spektrum werden kann. „Die größte Gruppe stellen die Syrer mit 310 Personen. Dann folgen schon die Polen mit 225 und die Iraker mit 139 Personen“, berichtet Rathaus-Mitarbeiterin Marieke Purnhagen. „Die Holländer und vor allem die schon lange bei uns lebenden Aramäer sollten wir nicht vergessen“, ergänzt Kurzawski.