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Ganderkeseer Ausschuss einig Im Freibad getrennte Becken mit Folie und verkürzte Bahnen

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 24.05.2017, 00:03 Uhr

Die Freibad-Sanierung in Ganderkesee soll nach der Saison 2018 beginnen. Die Kernpunkte: Schwimmer- und Springerbecken getrennt, künftig sechs 50-Meter- und zwei 25-Meter-Bahnen sowie Folie in den Becken.

Die Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Gesellschaft haben am Dienstagabend einstimmig die nächsten Schritte für die Sanierung des Ganderkeseer Freibades eingeleitet. Sie konnten sich alle der Empfehlung der Verwaltung anschließen, bei der Umgestaltung des Bades aus wirtschaftlichen Gründen das Schwimmer- und Sprungbecken voneinander zu trennen und die Wassertiefe im großen Schwimmbecken bei etwa 1,80 bis 1,90 Metern zu lassen. Außerdem sprachen sie sich für Edelstahl bei den Beckenköpfen und für Folie statt Edelstahl bei der Auskleidung der Wände und Böden aus – das sei günstiger und sehe besser aus, hieß es.

Eineinhalbstündige Beratung

Vorausgegangen war eine rund eineinhalbstündige Beratung, in der diskutiert und detailliert informiert wurde – durch Birte Thönelt vom Architektenbüro Krieger in Velbert, durch Henry Peukert, Geschäftsführer der Ganderkeseer Bäder mit Saunahuus, Frei- und Hallenbad, sowie durch die Verwaltung. Dabei ging es überhaupt nicht um die notwendige Reduzierung der acht 50-Meter-Bahnen auf künftig sechs plus Verkürzung von zwei Bahnen auf 25 Meter, sondern vor allem um die Wassertiefe. Der Vorschlag: Auf einer Länge von 25 Metern könne man möglicherweise die Wassertiefe auf 1,35 Meter verändern, damit sich bei heißen Temperaturen mehr Menschen abkühlen könnten, die gerne im Wasser stehen würden. Außerdem wären dort Kurse möglich, falls der Bau eines geplanten Kursbeckens nicht realisiert werden könne. Peukert zeigte allerdings ganz deutlich die Nachteile einer geringeren Tiefe auf.

CDU-Ratsherr Wessel: Planungen vorantreiben

Über ein überdachtes Kursbecken unter dem Schwerpunkt „Gesundheit, Wellness und Bewegung“ soll allerdings erst im Herbst gesprochen werden – ebenso wie über den Kleinkindbereich, das Bistro-Konzept und „optimierte Sport- und Spielmöglichkeiten außerhalb der Becken“, wie Erster Gemeinderat Rainer Lange formulierte. „Wichtig ist, dass wir die Planungen vorantreiben und dass wir nach der Sommersaison 2018 mit der Sanierung loslegen können“, fasste CDU-Ratsherr Ralf Wessel zusammen. Dabei sollte nicht kleinteilig agiert werden. Vielmehr gehe es um den großen Wurf.