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Ganderkeseer Fasching 2018 Erster Büttenabend bietet bunten Mix für Auge und Ohr

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 27.01.2018, 00:45 Uhr

Der erste Büttenabend des Ganderkeseer Faschings ist am Freitagabend erfolgreich verlaufen: Ein schöner, stimmungsvoller Auftakt des Büttenabend-Reigens.

Gut gelaunte Gäste, die zum allergrößten Teil verkleidet waren, bestens aufgelegte Akteure auf der Bühne und ein schwungvolles Programm mit Tanz, Akrobatik, Songs und Büttenreden: Bei dem ersten Büttenabend 2018 war für jeden etwas dabei.

Tollitäten präsentieren sich elegant

Das Publikum machte von Anfang nicht unbedingt überschwänglich, aber gut mit, klatschte und sang zu den Nummern mit und empfing die Prinzenpaare mit allergrößtem Beifall. Bei der Generalprobe noch als bunte Zirkustruppe angetreten, präsentierten sich die großen Tollitäten Julia I. und Lars I. samt Ehrendamen sowie das Kinderprinzenpaar Merle I. und Paul I.sehr elegant: Der Prinz im anthrazitfarbenen Anzug, eher im amerikanischen Stil, mit allerlei Applikationen, sie im langen Kleid, dunkle Koralle, die Ehrendamen in Koralle hell. Dazu eine goldene Krone mit Multicolor-Steinen für die Prinzessin. Und die Kinder in Königsblau und vielen glitzernden Elementen.

Dirndl, Lederhosen und die Ghostbusters

Auf der Bühne sorgten gleich die „Büttflicker“ mit einem 90er-Jahre-Medley für Stimmung. Kurz darauf zeigte sich der Spielmannszug – diesmal in Dirndl und Lederhose statt in Uniform – überraschend quirlig: „Chef“ Dieter Meyer tanzte sogar ins Publikum, um die Piraten, Polizisten, Indianer, Edelmänner und Superhelden zum Mitklatschen zu animieren. Da jagten die „Lolly Pops“ als Ghostbusters jede Menge Geister. Es ging ans Ende der 90er mit der Tanzgruppe „First Try“, die ihr Debüt gab. Und die Männergarde hob diesmal ab. Dazu die „Bookhorn Allstar“ und „Querbeat“ sowie die Garden und Funken als Stimmungsgaranten.

Redebeiträge gingen unter

Schade nur, dass diesmal die jungen GGV-Funken nicht mit dabei waren, weil sich eine Tänzerin gerade in Amerika aufhält. Und schade, dass Redebeiträge wie beispielsweise vom Prinzenpaar, von Neuling Kevin Hogrefe und auch von den Moderatoren Jens Hambach und Angelika Stelter im hinteren Bereich der Halle zum Teil etwas untergingen. Es wäre schön und fair, wenn das Publikum für diese Momente die eigenen Gespräche vielleicht etwas ruhen lassen könnte.