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Ganderkeseer Gemeinde St. Hedwig Katholische Gemeinde in Ganderkesee stemmt Orgelreparatur

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 30.08.2016, 17:25 Uhr

Das Ziel ist erreicht: „Überraschend schnell“, so Pfarrer Norbert Lach am Dienstag, habe die katholische Kirchengemeinde St. Hedwig in Ganderkesee ihre Spendensammlung für die Überholung ihrer Kirchenorgel beenden können. 5000 Euro waren seit dem Spendenaufruf Anfang Juli zusammengekommen.

Die Kosten für die Überholung betragen etwa 15.000 Euro. Ein Drittel davon muss die St.-Hedwig-Gemeinde , die Teil der übergeordneten katholischen Gemeinde St. Marien in Delmenhorst ist, selbst tragen. Über die Anzahl der Spender, und darüber, ob es auch Großspenden gab, schwieg der Geistliche sich aus.

Generalüberholung im November

Es habe aber auch Zuwendungen von außerhalb der Kirchengemeinde gegeben. Wichtig sei jedoch nur, dass man nun mit der Generalüberholung und Reparatur des Instruments beginnen könne. Voraussichtlich im November sollen die Arbeiten erfolgen. „Die Orgel ist im Grunde sehr klangvoll, allerdings war sie niemals auf die Akustik in der St.-Hedwig-Kirche am Habbrügger Weg abgestimmt worden“, erläuterte Pfarrer Lach. Zuletzt habe der Ausdruck des Instruments wegen Abnutzungserscheinungen auch deutlich gelitten: „Die Kirchenmusiker spielten darauf nicht gerne, der Klang passte nicht mehr“, verriet der Pfarrer.

Orgel von 1966

„Bewegte Zeiten“ hat das Kirchenmusikinstrument aus dem Jahr 1966 bereits hinter sich: In Ludwigsburg war die „Hausorgel“ von der Firma Walcker gebaut worden, später hatte sie ihren Einsatz in einer Essener Kirche.

Dort wurde sie in den 1980er Jahren schließlich nach Ganderkesee verkauft. Seit dieser Zeit habe es wohl drei Neustimmungen der Pfeifen gegeben, berichtete Organist Wolfgang Bierek kürzlich dem dk.

Dankeschönkonzert folgt

Für ein Dankeschönkonzert wollen sich die Mitglieder des Ausschusses für die Orgelrenovierung noch Zeit lassen: „Anfang 2017 soll es ein großes Konzert geben“, verriet Britta Franke. Das könne ganz im Zeichen der Ökumene auch von evangelischen Kirchenmusikern mitbestritten werden, deutete Pfarrer Norbert Lach an: „Bereits einmal hat uns der evangelisch-lutherische Kantor Thorsten Ahlrichs ausgeholfen, als unser Organist Wolfgang Bierek verhindert war“, betonte er.