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Ein Artikel der Redaktion
Foto: Martina Brünjes

Musiker aus Ganderkesee Justin Winter landet Nummer-1-Hit auf NDR-Schlager-Hörerhitparade

Von Martina Brünjes | 18.08.2022, 12:40 Uhr

Der Ganderkeseer Justin Winter erfindet sich neu und wird bei der Hörerhitparade auf Radio NDR Schlager sogleich belohnt. Er steht seit drei Wochen auf Platz eins - weit hinter ihm: Schlager-Star Helene Fischer.

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Justin Winter lebte schon vor Corona seine Schlagerkarriere. Gleich fünfmal war er bei Stefan Mross in der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ zu sehen. Neben der Schlagerikone Cindy Berger, bekannt aus dem Schlagerduo Cindy & Bert, sang er gleich zwei Songs. Sein Markenzeichen waren Hemd und Fliege und so sang er sich mit klassischem Schlager in die Herzen der meist älteren Generation. „Die Erfahrungen waren sowohl auf als auch hinter der Bühne toll. Ich habe viele Stars getroffen und vor der Kamera zu stehen, war sehr aufregend“, blickt der junge Musiker zurück.

„Ich war nicht ich selbst, mir fehlte die Authentizität.“
Justin Winter

Seine damalige Plattenfirma nebst Manager wollten dieses Image aufrecht halten. Doch er fühlte sich noch nicht angekommen und so zog er sich 2019 zurück.

Neuer Start mit neuem Produzenten

Der neue Produzent Jack Price war der ehemalige Produzent von Michael Wendler. Mit Price und einer neuen Plattenfirma wollte er einen Neustart versuchen. Justin Winter wollte vom konventionellen Schlager zum Pop-Schlager wechseln. Doch dann kam die Corona-Pandemie und er musste eine Zwangspause einlegen. 2017 und 2019 erschienen bereits zwei Alben, doch wollte er mit seinem neuen Management neue Wege gehen. „Im Schlager ist es üblich, seine Songs nicht selbst zu schreiben“, sagt der Schlagersänger. 

„Die Texte müssen zu einem passen und so lässt man eigene Ideen einfließen.“
Justin Winter

Für die aktuelle Single „Vor Freude“ hatte der 29-Jährige die Idee und sprach mit seiner Texterin Bianca Blade. Schon am nächsten Tag zeigte sie ihm den Textentwurf: „Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte.“ Der gelernte Hotelfachmann wollte mit einem positiven Song aus der Corona-Pandemie heraus starten. Dieses Lied kommt offensichtlich bei den Schlager-Fans so gut an, dass sie ihn nach seiner Neuvorstellung bei der Hörerhitparade auf NDR Schlager direkt auf Platz eins wählten. „Ich war total stolz, doch hätte ich mich auch gefreut, wenn er im Mittelfeld gelandet wäre.“

Sieben Wochen kann man die 15 Plätze der Hörerhitparade belegen, dann ist der Musiker automatisch raus. Mittlerweile steht Justin Winter seit drei Wochen auf Platz eins. Und das, obwohl in der zweiten Woche nach seiner Neuvorstellung Judith & Mel und in der dritten Woche Schlagerstar Helene Fischer als Neuvorstellungen in die Hitparade gewählt wurden.

Immer freitags zwischen 10 und 12 wird die Hörerhitparade gespielt, bis Montagabend 23.59 Uhr kann man abstimmen. Aber auch auf anderen Schlager-Radiosendern kann man seinen neuen Hit „Vor Freude“ hören, etwa im Mitteldeutschen Rundfunk oder im Schlagerparadies. „Es ist eine tolle Motivation, mit diesem Song Menschen zu erreichen.“

Zweite Single und Album sind in Planung

Einige Songs seines Albums sind schon eingesungen, andere müssen es noch werden. Wann die Platte erscheint, ist noch nicht klar: „Es kommt ein bisschen darauf an, wie sich die Pandemie entwickelt“, sagt der 29-Jährige. Geplant sei 2023. Doch schon im Herbst soll die zweite Single erscheinen, allerdings ist auch dies wegen Corona noch nicht sicher. Doch sicher ist, dass diesen Freitag ein Hype-Mix von „Vor Freude“ erscheint. So kann das Lied auch in Schlagerdiskotheken gespielt und dazu getanzt werden.

Liveauftritte und Zukunftsaussichten

Einige Liveauftritte sind in diesem Jahr für den Schlagersänger noch geplant, etwa am Samstag in Bookholzberg oder auch am 1. Oktober beim Inselzauber auf der Burginsel in Delmenhorst. Gerne würde Justin Winter auch wieder zu Fernsehshows wie „Fernsehgarten“ oder „Immer wieder sonntags“ eingeladen werden: „Aber es ist wie mit den Liveauftritten: Das meiste sind Nachholshows mit gebuchten Künstlern.“ Jedoch singt er auch wahnsinnig gerne auf kleineren Events und verrät: „Vor den Auftritten bin ich besonders nervös, weil man viel dichter am Publikum ist.“ Der Musiker schaut zuversichtlich in die Zukunft, auch wenn er nach der Pandemie wieder bei null anfangen musste.

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