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Ganderkeseer Straßenausschuss tagt „Brenzlige Situation“ für Schüler am Habbrügger Weg

Von Thomas Deeken | 23.11.2015, 14:37 Uhr

Gleich zweimal geht es am Mittwoch, 25. November, im Ganderkeseer Ausschuss für Straßen und Verkehr um den Habbrügger Weg. Die Ausschussmitglieder sollen Empfehlungen zu den Themen Temporeduzierung und Querungshilfe in Höhe der Straße Am Schießstand geben. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18 Uhr im Rathaus.

Arnold Hansen von den Freien Wählern hat den Antrag gestellt, die Geschwindigkeit auf dem Habbrügger Weg zwischen den Einmündungen Stettiner Weg und Kleiner Esch auf 30 Kilometer pro Stunde zu begrenzen. Der Straßenabschnitt dort werde gerade während des Berufsverkehrs sehr stark befahren. Außerdem seien morgens und mittags viele Schüler unterwegs, die die Straße im Bereich des Schützenhofes überqueren, um die Grundschule Dürerstraße zu besuchen. Darüber hinaus verweist Hansen darauf, dass im Stadion inzwischen eine Mobilhalle für Flüchtlinge steht, in der bis zu 75 Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Der Eingang zur Sportstätte liegt direkt am Habbrügger Weg.

Querungshilfe beantragt

Um das Thema Sicherheit geht es auch der CDU-Fraktion, die auf dem Habbrügger Weg eine Querungshilfe in Höhe der Straße Am Schießstand beantragt hat. „In diesem Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen für Grundschüler“, begründet Ratsfrau Cindy Klüner den Antrag. Der Habbrügger Weg sei in diesem Bereich sehr schlecht einsehbar. Herannahende Fahrzeuge würden erst sehr spät wahrgenommen.

Lastwagen-Verbot auf Alter Dorfstraße?

Die SPD-Fraktion spricht sich ebenfalls für mehr Sicherheit im Verkehr aus. Ihr geht es allerdings um ein Lastwagen-Verbot auf der Alten Dorfstraße in Bergedorf und um die Anlegung eines Radweges an der Straße Ohe.

Finanzierung beim ländlichen Wegebau

Die Mitglieder des Ausschusses wollen außerdem über weitere Fahrradständer im Ganderkeseer Ortskern und über den Ausbau und die Aufwertung des Postmeisterwegs in der Bauerschaft Hohenböken diskutieren, der zum Randwanderweg um den Hasbruch zählt. Darüber hinaus soll entschieden werden, ob und wie der ländliche Wegebau in der Gemeinde zukünftig finanziert werden soll. Dabei ist geplant, mehrere Modelle näher unter die Lupe zu nehmen – Erhebung von Ausbaubeiträgen, Trecker-Maut wie in der Gemeinde Wardenburg, Beitragserhebung bei Grundstücksanliegern nach dem sogenannten Schiffdorfer Modell und Erhöhung der Grundsteuer A.

Außerdem soll über das Thema Haushalt 2016 gesprochen werden. Dabei stehen größere Projekte im Vordergrund – zum Beispiel Brückenbau, Neuer Marktplatz, Kreisverkehr an der Kreuzung Westtangente/Oldenburger Straße/Am Welsetal und Wirtschaftswegebau nach Prioritätenliste.