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Ganderkeseerin übernimmt Febert löst Sparkuhl an Spitze der Kreisfeuerwehr ab

Von Sonia Voigt | 06.03.2017, 16:04 Uhr

Als neue Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes folgt Diane Febert auf Peter Sparkuhl. Ihn verabschiedeten die Kameraden mit der höchsten deutschen Feuerwehr-Auszeichnung und warmen Worten.

Die Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes haben bei ihrer Jahresversammlung am Samstag im „Moritz Wüstenlander Hof“ in Wüsting Diane Febert aus Ganderkesee neu an ihre Spitze gewählt. Vor 27 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr Ganderkesee eingetreten, übernahm sie 2002 bereits das Amt der zweiten stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartin. Erst im vergangenen Herbst war sie beim 34. Tag der Ehrenamtlichen in Melle von Ministerpräsident Stephan Weil für ihr Engagement geehrt worden.

Maßgeblich stand der Samstag aber im Zeichen des Abschieds von Peter Sparkuhl, der den Vorsitz des 32 Ortsfeuerwehren und eine Werksfeuerwehr umfassenden Verbands nach zwölf Jahren abgab. Vertreter aus Feuerwehr und Verwaltung fanden lobende Worte und überraschten Sparkuhl mit einer Ehrung.

Landrat lobt „Original mit ganz großem Herzen“

Mit dem „Deutschen Ehrenkreuz in Gold“ überbrachte Karl-Heinz Banse, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes, Sparkuhl die höchste deutsche Feuerwehr-Auszeichnung. Er habe die Wehren im Landkreis „immer hervorragend vertreten, egal ob in Hannover oder in Berlin“, bescheinigte Banse dem neuen Ehrenkreuzträger. Als „Original mit einem ganz großen Herzen“ würdigte Landrat Carsten Harings den langjährigen Kreisfeuerwehr-Verbandschef. Er überbrachte Grüße und ein Bild von Kreistag und Kreisverwaltung.

Rückblick auf fordernde Einsätze und Erfolge

In seinem letzten Jahresrückblick ließ Sparkuhl die vielen Einsätze Revue passieren, welche die ehrenamtlichen Einsatzkräfte immer mehr forderten. Er hob aber auch schöne Augenblicke hervor, wie die trotz Regens ausgelassene Stimmung im Zeltlager in Vechta und die Erfolge der Kinder- und Jugendfeuerwehren als „Nachwuchsschmiede“.

Mehr Atemschutzgeräteträger einsatzbereit

Dass sich die Zahl einsatztauglicher Atemschutzgeräteträger gegenüber 2015 auf nun 608 verbessern ließ, berichtete Kreisbrandmeister Andreas Tangemann. Die Zahlen von 2012 sind aber noch nicht wieder erreicht. Zudem verkündete Tangemann, dass Stefan Hartmann neuer Kreisausbildungsleiter ist. Den Fernmeldezug leitet nun Andreas Müller, Kreissicherheitsbeauftragter ist Alexander Löbs und Kreisatemschutzwart Andreas Rick.

Im Oldtimer zur Abschiedsfeier

Feuerwehr-Oldtimer brachten Peter Sparkuhl nach der Versammlung nach Harpstedt zum Feuerwehrhaus, wo seine Verabschiedung weiter gefeiert wurde.