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Ganteföhr-Kunst im Rathaus Hude Ganteföhr-Bilder schmücken Ratssaal in Hude

Von Reiner Haase | 15.12.2015, 14:25 Uhr

Drei Ölbilder Werner Ganteföhrs schmücken seit Dienstag das Rathaus in Die Motive hatte der Künstler im Klosterbezirk aufgespürt.

Einem Triptychon gleich schmücken seit Dienstag Abbildungen der Wassermühle, der Klosterruine und der Sankt-Elisabeth-Kirche in Hude die große Nische an der Stirnseite des Ratssaals. Werner Ganteföhr hat die herausragenden Bauwerke des Klosterbezirks 1988, ein paar Jahre, nachdem er sich in der Huder Bauerschaft Hurrel niedergelassen hatte, auf Leinwand gebracht. Birgit Ganteföhr, Witwe des 2013 gestorbenen Künstlers, hat die Kunstwerke der Gemeinde überlassen. „Die Ölbilder habe ich Jahrzehnte gesehen. Die freie Wand wird jetzt mit Aquarellen bestückt“, berichtet Birgit Ganteföhr.

Zeitdokumente geschaffen

Die Kirche mit den markanten Totenköpfen auf den Torpfosten. Die Wassermühle noch mit dem Holzrad, das bald darauf durch ein Stahlrad ersetzt wurde, das sich nicht drehen darf, weil sein Gewicht die Lager in der Mühle zerreißen würde. Die Klosterruine mitten in den Restaurierungsarbeiten, wovon Stapel mit Steinen im Klosterformat zeugen: „Mein Mann hat Zeitdokumente geschaffen“, sagt Birgit Ganteföhr.

Platz im Ratssaal

Bürgermeister Holger Lebedinzew, seine Stellvertreter Peter Zwiener und Marlies Pape und die Ratsmitglieder Horst Linnemann und Ursula Budde sind sich mit der Witwe des Malers einig, dass die Bilder den bestmöglichen Platz gefunden haben, auch wenn Besucher der Ratssitzungen künftig darauf achten müssen, dass die Kunstwerke nicht beschädigt werden.

Ausstellung in der Volksbank

Ganteföhr gibt es zurzeit in Hude noch einmal zu sehen. Bis Freitag, 22. Januar, werden ein Ölbild sowie Aquarelle, Druckgrafiken und Zeichnungen in der Volksbank ausgestellt.