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Gartenerlebnisse in Hude Sonne verwöhnt beim „Herbstglühen“ in Hude

Von Jasmin Johannsen | 16.10.2017, 18:55 Uhr

Pflanzenraritäten und Farbenpracht begeisterten am Sonntag das Publikum der Huder Gartenerlebnisse. Beim „Herbstglühen“ gab es Einblicke in Privatgärten.

Die letzten sonnigen Tage bei einem Stück Kuchen in eindrucksvollen Gärten auskosten und Inspirationen für das eigene Zuhause sammeln: Viele Besuche wurden am Sonntag von diesem vielversprechenden Angebot zu den Huder Gartenerlebnissen gelockt. Passend zur Jahreszeit stand die Veranstaltung unter dem Motto „Herbstglühen“ und trotz einiger Sturmschäden beteiligten sich sowohl Privatgärten als auch Baumschulen an dem Publikumsmagneten.

Sturmschäden hinderlich

„Die schönen Herbstfarben kann man den Besuchern doch nicht vorenthalten“, meint Matthias Rieger. Sein Arboretum in Neuenkoop hatte durch das Sturmtief Xavier zwar starke Schäden davongetragen, nach tagelanger Arbeit konnte der Raritätengarten allerdings noch rechtzeitig zu den Gartenerlebnissen wieder begehbar gemacht werden. Ähnlich erging es auch der Familie von Witzleben, die ihren Park mit Führungen der Öffentlichkeit präsentieren wollte. Gezeichnet durch den Orkan musste das Gut am Sonntag geschlossen bleiben.

Feines für Auge und Gaumen

Verschont vom Sturmtief waren die zwei teilnehmenden Privatgärten geblieben. Familie Mümken lud auf Kaffee und Kuchen in ihr idyllisches Naturparadies in Hude-Maibusch. „Es ist immer wieder schön, dass so viel Interesse an unserem Garten besteht“, freute sich Anne Mümken mit Blick auf die zahlreichen Besucher. Bewundert werden konnten nicht nur der große Schwimmteich, die verschiedenen Beerensträucher und der Gemüsegarten, die Gäste durften auch selbst gemachten Likör, Essig und verschiedene Marmeladen kosten.

Umbau bis Winterpause

In funkelnden Herbstfarben erstrahlte unterdessen der „Schwedenhausgarten“ von Familie Müller in Hude-Wüsting. „Wir haben den Garten erst vor drei Jahren angelegt“, erzählte Christa Müller. Sie und ihr Mann Hansjörg sind passionierte Gärtner und Pflanzensammler. Besonders stolz sei sie auf die seltenen Gewächse, so Müller. Mit dem „Tasmanischen Tiger“, der „Spinnenblume“ und der „Papageienpflanze“ konnten die Besucher Einiges bestaunen. Üppige Dahlienbeete wechselten sich hinter dem „Schwedenhaus“ mit ruhigen Einkehrecken wie der „Rosenlaube“ ab. „Im Moment ist aber Einiges im Umbruch, bis zum Winter haben wir noch viel geplant“, verrät Müller.

Weitere Gartenerlebnisse folgen

Für Abwechslung ist also schon gesorgt, wenn die nächsten Huder Gartenerlebnisse im Frühjahr 2018 stattfinden.