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„Gartenkultour“ in Dötlingen Nostalgiebett im Grünen und prachtvolle Blüte

Von Alexander Schnackenburg, Alexander Schnackenburg | 16.06.2016, 18:06 Uhr

Fünf Gartenbesitzer bereiten sich auf die Dötlinger GartenKultour am 25. und 26. Juni vor. Der Vorstand und seine Mitstreiter kündigen ein Blütenmeer an.

Obwohl sich manch einer im Landkreis Oldenburg über das Wetter in diesem Jahr bereits kräftig ereifert habe, gedeihe die Natur doch prächtig, findet Olaf Schachtschneider. Der Vorsitzende der Dötlinger GartenKultour sieht die Gärten seines Vereins in blendender Verfassung, „sehr blütenreich“. Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Juni, ist es wieder so weit. Fünf Privatgärten der GartenKultour stehen zu diesen Aktionstagen von 11 bis 18 Uhr Gästen offen: der „Bauern-Garten am See“ der Familie Meyer, Karkbäk 3, Dötlingen; Martina und Dieter Suhrkamps „Hofgarten in Sandhatten“, Haferkampstraße 14, Sandhatten; die „Stauden-Oase“ von Christa und Heinz Werner Tönjes, Zur Feldhorst 11, Bergedorf; Anke Dunker-Burecks „Garten für alle Sinne“, Stedinger Weg 18, Dötlingen-Barel und der „Stein- und Wassergarten“ der Familie Krüger, Am Kürk 10, Simmerhausen.

Immer dicht an der Arbeit

Wie Karl-Heinz Krüger scherzhaft sagt, schliefen seine Frau Margrit und er dieser Tage vermehrt draußen, um „dichter an der Arbeit“ zu sein: So gründlich bereiteten sie die Aktionstage vor. Neu auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Gelände der Krügers mit seinen fünf Teichen steht nun auch ein Taufbecken und gibt den Gästen Rätsel auf.

Blumen, Obst und Gemüse

Während die Stauden-Oase von Christa und Heinz Werner Tönjes vor allem mit Staudengewächsen und prächtigen Obstbäumen imponiert, legen Jutta und Karl-Heinz Meyer in ihrem „Bauern-Garten am See“ den Fokus auf Gemüse wie Kartoffeln, Erbsen und Bohnen. Anke Dunker-Burecks „Garten für alle Sinne“ besticht insbesondere durch eine Obstwiese und einen Wohngarten aus unterschiedlich gestalteten Räumen. Sie möchte den Besuchern an den Aktionstagen selbst gemachte Säfte servieren. Die Eheleute Suhrkamp, berichtet Martina Suhrkamp, haben sich inzwischen von ihren Apfelbäumen getrennt. Dafür habe Dieter Suhrkamp ein Hochbeet angelegt, das die Gäste der Aktionstage nunmehr bewundern könnten.

Viele Gäste von außerhalb

Wären viele Besucher der Aktionstage noch vor rund zehn Jahren von Garten zu Garten gehetzt, so ließen sich die meisten Gäste heute mehr Zeit, um die Gärten in Augenschein zu nehmen, hat Olaf Schachtschneider festgestellt. Auch kämen heute viele Gäste von außerhalb, allerdings nur wenige aus der Nachbarschaft.