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Gartenkultur-Musikfestival 2018 Musikfestival startet mit Mozart und Muse

Von Reiner Haase | 30.07.2018, 22:55 Uhr

Vier Wochen lang gibt es rund um Bremen Konzerte in Parks und Gärten. Die Kabarett-Oper „Mozart und Polyhymnia“ bietet zum Auftakt in Wildeshausen einen Parforceritt durch die Musikgeschichte.

Mal lädt ein privater Garten Besucher ein, mal ein öffentlicher Park, und immer ist Musik dabei: Das Gartenkultur-Musikfestival 2018 des Kommunalverbunds Bremen-Niedersachsen wartet im August mit 40 Veranstaltungen auf. Zum Auftakt gibt es am Freitag, 3. August, um 19 Uhr in Wildeshausen die Uraufführung der kabarettistischen Oper „Mozart und Polyhymnia“.

Bühne an historischem Ort

Links das alte Gemäuer der Sankt-Elisabeth-Kirche, rechts das Alte Amtshaus, vorne eine von Bäumen gesäumte Bühne: Susanne Krebser vom Kommunalverbund Bremen-Niedersachsen ist beeindruckt vom Rahmen der Auftaktveranstaltung. „Wildeshausen als Mittelzentrum mit vielen schönen Orten in der Innenstadt ist uns willkommen“, sagt die Geschäftsführerin des Kommunalverbunds mit Blick darauf, dass die Wittekindstadt dem Verbund von Städten, Gemeinden und Landkreisen im Bremer Umland 2016 beigetreten ist.

Auftakt mit freiem Eintritt

Bürgermeister Jens Kuraschinski freut sich, dass Wildeshausen nun gleich den Zuschlag für die Auftaktveranstaltung bekommen hat. „Wie immer bei den Auftaktveranstaltungen ist der Eintritt frei“, berichtet Krebser. Sie erwartet, dass die Auftaktveranstaltung auch Besucher von jenseits der Weser nach Wildeshausen lockt, zum Beispiel aus Bremen-Schönebeck, wo das Musikfestival am 31. August mit einer Brecht-Revue ausklingt.

Barock bis Pop

In „Mozart und Polyhymnia“greift der Komponist, Sänger und Geiger Silvester Ianniello Melodien aus mehreren Jahrhunderten vom Barock über Walzer und Tango bis zum Pop auf. In der kabarettistischen Oper werden die Melodien dem Exzentriker Mozart von der Muse Polyhymnia eingegeben, die Apollon wegen einiger Eskapaden vom Musenberg Helikon verjagt hat. Die Charaktere geraten aneinander, mal dramatisch, mal operettenhaft.

Sechs Akteure auf der Bühne

Ianniello steht mit seiner Frau, der Sopranistin Yvoty Ianniello, und vier weiteren Akteuren gut eine Stunde auf der Bühne. Die Musik und die Texte weiterer Akteure kommen aus dem Off. „Das ist wirklich eine Oper für alle“, ermuntert Ianniello zögernde Interessierte.