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Gastronomie in Bookholzberg Junge Ideen für Café und Bistro Hasbruch

Von Reiner Haase | 27.04.2015, 20:53 Uhr

Über den idyllischen Teich auf den Hasbruch blicken und ein Speiseeis genießen – das soll ab Sommer im Café und Bistro Hasbruch möglich sein. Familie Artan bringt junge Ideen ins Haus.

Den zum hässlichen Entlein verfallenen ehemaligen Landgasthof Hasbruch hat der einstige Immobilienhändler und Rentier Schlemin Tezel zu einem eindrucksvollen Bauwerk hergerichtet. Als Café und Bistro Hasbruch hat er esals Gastronomiebetrieb mit Kaffee-und-Kuchen-Angebot in kleinem Stil wiederbelebt, aber 2014 wieder geschlossen. Marta und Martin Artan wollen aus dem weiß geklinkerten Haus direkt am Bookholzberger Zugang zum Hasbruch wieder einen Schwan der Gastfreundlichkeit machen. „Im Sommer soll’s richtig losgehen. Möglichst im Juli, vielleicht auch erst im August“, kündigt Martin Artan an.

Außengastronomie wird gestärkt

Der von Wasserpflanzen gesäumte Teich mit breitem Steg auf dem weitläufigen Grundstück am Ende der Hedenkampstraße hat es den Artans besonders angetan. „Der Weg drumherum wird ausgebaut, und es gibt mehr Tische und Stühle mit Blick auf den Teich“, kündigt Martin Artan an, wohl wissend, dass die Gäste das Gezwitscher unzähliger Singvögel im Hasbruch gratis dazubekommen. Er will die Karte ausweiten, neben Kaffee, Kuchen und kleinen Speisen vor allem erfrischendes Speiseeis servieren.

Ideen werden Zug um Zug verwirklicht

„Ich habe im vergangenen Sommer einige Male hier mitgearbeitet und erfahren, dass wir mit diesen Angeboten gut starten können“, berichtet Artan. Er ist überzeugt, dass er in diesem Traditionshaus in exponierter Lage viele weitere Ideen verwirklichen kann. Doch als erfahrener Kaufmann mit zwei Handy-Geschäften, in denen er den Mitarbeitern jetzt mehr Verantwortung überträgt, will er die Chancen dann nutzen, wenn die Zeit dafür reif ist. Eine mit guten Geräten ausgestattete Küche zum Beispiel fehlt noch und Veränderungen in der Innenausstattung, die irgendwann einmal einen regelmäßigen Restaurantbetrieb ermöglichen. „Gesellschaften wie Hochzeiten und Taufen sind weiterhin willkommen“, stellt Artan klar; sie werden über einen Caterer mit Speisen bedient.

Frisch Gegrilltes wird von Fall zu Fall serviert

Der neue Chef im Café und Bistro Hasbruch ist Quereinsteiger, stammt aber aus einer Familie, die in der Gastronomie in der Region tief verwurzelt ist. Der Name „Zorbas“ zum Beispiel hat in Heide, Hude und Wildeshausen einen guten Klang. Artan kann sich dort gemachte Erfahrungen nutzen. „Ein klassisches Grill-Restaurant passt aber nicht ins Ambiente des Hasbruchs“, sagt er. Was nicht ausschließt, dass der Grill vor dem Kiosk am See bei passenden Gelegenheiten angeheizt wird.