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Gefälschte Prüfbescheinigung Gefahrguttransport bei Polizeikontrolle in Wildeshausen gestoppt

Von Lennart Bonk | 06.12.2017, 17:13 Uhr

Der gewerbliche Güter- und Personenverkehr stand am Dienstag bei Kontrollen der Polizeidirektion Oldenburg im Fokus. In Wildeshausen wurde zwei Fahrern die Weiterfahrt untersagt.

Insgesamt 64 Fahrzeuge hat die Polizei am Dienstag von 7 bis 15.30 Uhr bei Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs mit Schwerpunkt Gefahrgut im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Oldenburg unter die Lupe genommen. Dabei stellten die Beamten an 39 Fahrzeugen Beanstandungen fest, wobei es sich bei sechs Fahrzeugen um Gefahrguttransporte handelte. Zwölf Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Mit gefälschter Prüfbescheinigung unterwegs

Dazu gehörten auch zwei Fahrer, die im Landkreis Oldenburg unterwegs waren. So wurde auf der Tank- und Rastanlage Wildeshausen an der A1 ein 37-jähriger Fahrer eines Gefahrguttransporters mit einer gefälschten Prüfbescheinigung angehalten. Er befand sich auf dem Weg von Belgien nach Lübeck. Das Fahrzeug des 37-Jährigen war mit 15 Tonnen umweltgefährdender Stoffe beladen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, da er eine gefälschte ukrainische Gefahrgut-Schulungsbescheinigung vorzeigte. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Berauscht und ohne Fahrerlaubnis auf Tour

Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand ein 25 Jahre alter Fahrer eines Umzugsunternehmens, der mit einem Kleintransporter unterwegs war. Das Fahrzeug war um knapp 1000 Kilogramm überladen. Der 25-Jährige aus Münster war zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden gegen ihn und seinen Arbeitgeber eingeleitet. Auch dem 25-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt.