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Gemeindeentwicklungsausschuss tagt Umbau des Marktplatzes in Ganderkesee nimmt Formen an

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 19.11.2016, 09:42 Uhr

Die Planung läuft bereits, im nächsten Jahr ist die praktische Umsetzung vorgesehen: Die Umgestaltung des östlichen Teils des Neuen Marktes soll Ende des nächsten Jahres fertig sein. Über die geplante Projektphase wird am Donnerstag, 24. November, im Ausschuss für Gemeindeentwicklung informiert.

Politik und Verwaltung wollen bei der Umgestaltung des Neuen Marktplatzes in Ganderkesee Fahrt aufnehmen: Am kommenden Donnerstag, 24. November, ist das Projekt ab 18 Uhr im Rathaus eines der Themen im neugebildeten Ausschuss für Gemeindeentwicklung. Der Umbau des östlichen Teils des Marktplatzes soll Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Verwaltung will Winterbaustelle vermeiden

Laut Verwaltung wird die Gestaltungskonzeption auf der Grundlage des Entwurfes von Volker Kreye, Chef von Garten- und Landschaftsbau Kreye in Ganderkesee, derzeit in die technische Planung übertragen und konkretisiert. Das soll bis Mitte Januar abgestimmt und umgesetzt werden. Bis Mitte Februar sollen Materialien und Ausstattung festgelegt und die Ausschreibungsunterlagen geprüft sein, bevor Ende Mai die Aufgaben vergeben werden. Mit der Umgestaltung des Platzes will die Verwaltung Ende Oktober fertig sein, anschließend soll gepflanzt werden. Ziel sei es, so die Verwaltung, „günstige Ausschreibungsergebnisse durch eine Ausschreibung am Jahresanfang zu erhalten und die Bauarbeiten gesichert im Oktober des nächsten Jahres abzuschließen, um keine Winterbaustelle zu erhalten“. Das setze allerdings voraus, dass eine Einigung über die Materialien und die Ausstattung bis spätestens Mitte Februar erzielt werde. Dafür sollte kurzfristig noch eine neue Arbeitsgruppe gebildet werden, so der Vorschlag der Verwaltung.

Aufenthaltsbereich für Bürger

Wie berichtet soll zunächst der östliche Teil des Platzes Richtung Passage zu Famila umgebaut werden. Dort, wo jetzt noch Autos parken, soll es einen Bereich geben, in dem sich Bürger aufhalten können – mit Gastronomie und weiteren Sitzmöglichkeiten, Spielgeräten und Wasserspielen. Außerdem sind Parkplätze und Fahrrad-Abstellflächen vorgesehen.

Für diese Umgestaltung stehen insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung. Außerdem bestehe die Aussicht auf eine Förderung des Projektes im Kommunalen Investitionsprogramm (KIP), so die Verwaltung. Genaue Zahlen zur Förderhöhe könnten allerdings noch nicht genannt werden.