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Gemeinderatswahl 2016 in Hude Wahl hält, was Weißgerbers Vorhersagen versprechen

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 12.09.2016, 17:29 Uhr

Heinz Weißgerbers Platz war bei der Präsentation der Huder Wahlergebnisse dicht umlagert. Er weckte und zerstörte mit Prognosen Hoffnungen auf Sitzgewinne.

Heinz Weißgerber hat es gewusst – oder besser gesagt sein Laptop: Elf Sitze für die CDU im neuen Gemeinderat, zehn für die SPD, je vier für die Grünen und die FDP, zwei für die Freien Wähler und einer für Die Linke. Weißgerber sagte das frühzeitig mit einem Prognoseprogramm auf dem Laptop voraus, das er vorab mit den Daten aus der Wahl 2011 gefüttert hatte.

Neugier statt Langeweile

Mit Assistent Jörg Haase fütterte er den Laptop mit den nach und nach eintrudelnden Ergebnissen aus den Wahllokalen und sorgte für Spannung im Ratssaal, die ohne sein Wirken zu allergrößten Teilen zum Langweiler gemacht hätte. Die von Regina Wolf an die Wand projizierten Balkendiagramme des landesweit verwendeten offiziellen Programms des kommunalen Dienstleisters KDO gaben zwar zuverlässig, aber ohne Blick auf das Endergebnis wachsende Balken der einzelnen Parteien wider. Weißgerber weckte Neugier, weil er die Zwischenstände um die zu erwartende Sitzverteilung ergänzte.

Ende bestätigt erste Prognose

So konnten insbesondere Kandidaten mitfiebern, zumal er in Tabellen aufzeigte, wo sich schnell noch ein Wechsel von der einen zur anderen Partei ergeben könnte, mal von der FDP oder den Freien Wählern zu den Grünen, mal von der CDU zur SPD. „Das sind alles Prognosen“, betonte er vielfach. Seine erste Vorhersage hatte am Ende Bestand. Das bestätigte die KDO schließlich doch noch etwas schneller als Weißgerbers fixe Handeingabe.