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Genehmigung bis 2022 erteilt In Stenum soll in Kürze wieder Sand abgebaut werden

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 03.03.2016, 19:10 Uhr

In Kürze soll im Bereich der ehemaligen Abbaustelle im Bereich Stenum/Almsloh wieder Sand gewonnen werden. Das hat Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas bei der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Ortsvereins Elmeloh-Almsloh mitgeteilt.

 

Einen genauen Termin nannte sie nicht. Ebenso wenig wie die Zahl der Lastwagen, die täglich über die alte Bonkestraße, die wenige 100 Meter vom Elmeloher Kreisel entfernt von der Straße Steenhafer Berg abzweigt, ins und aus dem Abbaugebiet fahren werden. Zur Erinnerung: Als 2014 lange Zeit über den Sandabbau diskutiert wurde, war von täglich 25 Fahrzeugen die Rede.

Hespe erwartet keine großen Verkehrsbehinderungen

Hans-Jürgen Hespe, Vorsitzender des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum und FDP-Ratsherr, erwartet genauso wenig wie Gemeindesprecher Hauke Gruhn große Verkehrsbehinderungen – „weil der Zeitraum doch ziemlich groß ist und nicht in kurzer Zeit alles abgefahren werden muss“, so Hespe.

Anschließend wird Fläche renaturiert

Das bestätigt auch Eva-Maria Langfermann, Baudezernentin des Landkreises Oldenburg. Die Genehmigung sei bis zum 31. Dezember 2022 erteilt. Anschließend soll es auf dem Areal direkt neben dem alten Abbaubereich, in dem die Sandabfuhr bereits vor vielen Jahren abgeschlossen wurde, eine renaturierte Fläche geben – unter anderem mit einer aufgeforsteten Böschung und mit einem Kleingewässer.

Landkreis mit Betreiber in Kontakt

Antragsteller für die Sand- und auch Lehmentnahme war damals die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft Oldenburg (GEO) in Wüsting. Eine Genehmigung ist laut Langfermann im Mai 2015 erteilt worden, die nun an einen anderen Betreiber übertragen werde, „mit dem wir auch in Kontakt sind“.

Abbau von rund 400.000 Kubikmeter geplant

Bei der Abbaustelle handelt es sich nach Angaben von Langfermann um eine Fläche von 4,85 Hektar mit einer Tiefe von 7,5 bis 10,5 Metern. Insgesamt sollen knapp 400.000 Kubikmeter Sand und davon etwa 70.000 Kubikmeter sogenannter Schluff in Form von Geschiebelehm im Trockenabbauverfahren gewonnen werden.