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Generationen-Treffpunkt beantragt A.S.G. will für alle offenes Bürgerhaus in Ganderkesee

Von Sonia Voigt | 10.03.2015, 21:21 Uhr

Mit einem Antrag an Bürgermeisterin und Ratsfraktionen geht der Arbeitskreis der Selbsthilfe- und Initiativgruppen der Gemeinde (A.S.G.) einen konkreten Schritt auf das von ihm angestrebte Ganderkeseer Bürgerhaus zu.

„Unsere 16 Mitgliedsvereine haben im September beschlossen, dass wir diesen Antrag stellen“, sagt Vorsitzende Doris Josquin.

Danach habe der Vorstand versucht, das Jugendparlament und den Seniorenbeirat ins Boot zu holen. Die Jugendvertretung winkte ab, der Seniorenbeirat wollte seine Versammlung am 14. April abwarten. „Daher fand ich es etwas unfair, kürzlich aus der Zeitung von Uwe Lissons Vorstoß zu erfahren“, sagt Josquin. Doch sie und der früher im A.S.G.-Vorstand aktive Rolf Stiening betonen, dass für das Projekt Bürgerhaus nun „möglichst breite Unterstützung“ wichtig sei.

Kein bestimmter Standort favorisiert

Diese erhofft sich der A.S.G. auch von Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas, die im Herbst Zustimmung zu einem Treffpunkt der Generationen signalisiert habe, wenn es ein „schlüssiges Konzept“ gebe. Der A.S.G. legt sich dabei nicht auf einen Standort – nur ortsnah soll er sein – oder Träger fest. „Im Stuhrer Mehrgenerationenhaus macht das die Bürgerstiftung erfolgreich“, sagt Stiening, der hinterfragt, ob bei Wohlfahrtsverbänden als Träger, wie vom Seniorenbeirat favorisiert, die Neutralität und Offenheit für alle gegeben sei.

Haus soll ehrenamtliche Arbeit bündeln

Gedacht sei das Bürgerhaus als sozialer Treffpunkt, Freizeitstätte und Beratungszentrum, das ehrenamtliche Arbeit „unter einem Dach“ bündelt, so Josquin. Hausaufgabenhilfe und Bildungsangebote seien gut, „aber nicht in Konkurrenz zu anderen“.

Nun ist zunächst die Zustimmung der Politik wichtig. Laut Stiening gibt es in der SPD eine Arbeitsgruppe zum Thema.