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Genuss erleben im Oktober Großer Bio-Markt in Hude mit mindestens 30 Anbietern

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 21.06.2017, 19:59 Uhr

Der Nordenholzer Hof in Hude wird am 14. und 15. Oktober zum Schauplatz eines großen Bio-Markts. Die Organisatoren haben 30 Anbieter fest an der Angel.

Die Gemeinde Hude und die Gaststätte Nordenholzer Hof klinken sich ein in einen Reigen großer Bio-Märkte der Metropolregion Nordwest. Am Sonnabend und Sonntag, 14. und 15. Oktober, werden im Sommergarten zwischen der Gaststätte, dem Bauernhaus und der gastlich ausgestatteten Feldscheune Bio-Betriebe und Betriebe mit regionaler Vermarktung Marktstände aufbauen. „30 Anbieter haben wir schon fest an der Angel. Einige können sich noch anmelden“, berichtet Mit-Organisatorin Sara Michel aus dem Team des Nordenholzer Hofes.

Einer von neun Märkten in Hude

Das Projekt „Bio aus der Region – vom Land auf den Tisch“ wird von der Bremer Umweltbehörde gesteuert. Der Märkte-Kalender weist neun Termine für „nachhaltige Genuss- und Erlebnisreisen“ aus. Den Auftakt mit 3000 Besuchern in Diepholz hat es schon im Mai gegeben. Nach den Sommerferien folgen Märkte in Weyhe (27. August), Worpswede (10. September), Thedinghausen (15. bis 17. September), Cloppenburg (1. Oktober), Bad Essen (8. Oktober) und Hude (14. und 15. Oktober). Den Reigen beschließen am 20. und 21. Januar Markttage in Oldenburg. „Wir decken den Raum zwischen Bremen und Oldenburg ab“, sagt der Huder Wirtschaftsförderer Roland Arndt.

Interesse an Bio-Waren wächst

„Die Bevölkerung hat wachsendes Interesse daran zu erfahren, unter welchen Bedingungen das produziert wird, was auf den Teller kommt“, ist Heiko Aschenbeck, der Eigentümer des Nordenholzer Hofs, überzeugt. Er nennt die Schlagworte Gesundheit, Tierwohl und fairer Handel. Restaurant-Chef Michael Niebuhr bekräftigt Aschenbecks Worte: „Immer häufiger fragen unsere Gäste, woher das Fleisch kommt oder das Gemüse.“ So serviert er schon seit einiger Zeit Tafelspitz vom Black-Welsh-Rind aus dem Ammerland und will jetzt auch Bio-Geflügel-Gerichte auf die Speisekarte setzen.

Hofgemeinschaft Grummersort dabei

Organisatorin Michel geht davon aus, dass beim Markt am Nordenbolzer Hof mindestens 75 Prozent der Stände von Bio-Produzenten belegt werden. Aschenbeck freut sich, dass unter anderem die Huder Hofgemeinschaft Grummersort schon zugesagt hat: „Was erzeugt wird, wird auf dem Hof verarbeitet, zum Beispiel in der Hofkäserei. Und auf Wochenmärkten wird es an die Verbraucher gebracht: Die ganze Wertschöpfungskette in einer Hand“, stellt er fest.