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„Geschenkeklau am Nordpol“ Märchengruppe wechselt von Immer nach Hengsterholz

Von Thomas Deeken | 03.11.2015, 16:38 Uhr

Die Märchengruppe Falkenburg wird ihr Märchen „Geschenkeklau am Nordpol“ nicht – wie seit vielen Jahren gewohnt – bei Witte in Immer, sondern im ehemaligen Landgasthof Segelken in Hengsterholz zeigen. Dort werde in Kürze ein neues Gasthaus eröffnet, sagte Beate Dobe, Kopf der Gruppe, am Dienstag. Der Grund für den Wechsel: Die Gruppe habe kurzfristig wegen einer Feier am 1. Advent eine Absage aus Immer erhalten.

 

„Das hat mich sehr überrascht“, erklärte die Darstellerin und Organisatorin, die daraufhin alle Termine strich und an der Wildeshauser Landstraße in Hengsterholz eine neue Bühne fand – und zwar dort, wo es bis vor ein paar Wochen noch die Texas River Ranch gab .

Öffentliche Aufführung am 1. Advent

Premiere ist am Donnerstag, 26. November. Diese Vorstellung für Mädchen und Jungen aus Kindergärten und Schulen ist allerdings ebenso ausverkauft wie die zweite Aufführung am Freitag, 27. November. Am 1. Advent hebt sich traditionell der Vorhang für alle Interessierten. Für die rund 200 Plätze wird es laut Beate Dobe keine Karten im Vorverkauf geben. Aufführungsbeginn ist am Sonntag, 29. November, um 14.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es – wie für alle Termine – zum Preis von 3,20 Euro für Kinder und für 3,80 Euro für Erwachsene.

Es gibt noch Karten für 30. November und 1. Dezember

Für die beiden Vorstellungen am Montag, 30. November, und Dienstag, 1. Dezember, jeweils ab 10 Uhr, gibt es für Grundschüler und Kindergartenkinder noch Karten. Anmeldungen werden unter Telefon (04222) 950861 oder per Mail an beatedobe@gmx.de angenommen.

Bühnenbildteil von Habbrügger Grundschülern

Während die achtköpfige Märchengruppe bereits eifrig probt, entstehen parallel die Bühnenbilder – zwei von Petra Schlemmer und eins von den 18 Dritt- und Viertklässlern der Grundschule Habbrügge. Unter der Leitung von Kunstlehrerin Dörthe Saathoff schneiden, malen, kleben und sprühen die Kinder einen Himmel mit Wolken. „Wir haben uns gemeinsam Form und Material ausgesucht und uns Gedanken gemacht, wie es im Himmel so aussieht“, erläuterte die Lehrerin. Bei den ersten Wolken dominierten Pastellfarben in allen Variationen. Bis Mitte November wollen die jungen Bühnenbildner fertig sein.