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Gewerbegebiet Ganderkesee-West Bremer Metallhandel-Betrieb zieht nach Grüppenbühren

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 16.09.2017, 11:49 Uhr

Mit dem Unternehmen „albko“ wechselt ein Metallhändler von Bremen in die Gemeinde Ganderkesee. Die Firma baut derzeit im Gewerbegebiet Ganderkesee-West in Grüppenbühren und will im Februar/März nächsten Jahres komplett fertig sein.

 Im Gewerbegebiet-West in Grüppenbühren siedelt sich derzeit eine weitere Firma an. Dort entsteht ein neues Fertigungszentrum mit Spaltbandanlage und Büros des Metallhandel-Unternehmens „albko“, das 2010 in Bremen gegründet wurde. Nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Lonzer, gebürtiger Delmenhorster und inzwischen Ganderkeseer, will die Firma mit ihrer Zentrale aus der Hansestadt in die Gemeinde Ganderkesee ziehen. Für diesen neuen Standort werden noch fünf weitere Mitarbeiter gesucht.

Handel mit NE-Halbzeugen

Bei „albko“– ein zusammengesetzter Name aus den Anfangsbuchstaben der beiden Geschäftsführer Andreas Lonzer und Björn König – handelt es sich um einen Metallhändler für nicht eisenhaltige (NE) Halbzeuge (Halbfertigprodukte) aus Aluminium, Kupfer, Messing und deren Legierungen. Diese Produkte werden laut Geschäftsleitung nahezu überall im täglichen Umgang benötigt: in der Elektronik-, Kommunikations-, Gebrauchsgüter- und Automobil-Industrie. Weil Autos künftig immer leichter werden müssen, sei beispielsweise Aluminium das Metall der Zukunft für den Bau von Fahrzeugen, so Lonzer.

Halle und Büros auf 5500 Quadratmetern

In Grüppenbühren entsteht auf einer Fläche von 5500 Quadratmetern direkt im Eingangsbereich des Gewerbegebietes eine 1250 Quadratmeter große Halle mit einem etwa 500 Quadratmeter großen Bürotrakt. Dafür investiert das Unternehmen rund drei Millionen Euro.

Auch lokaler Markt soll bedient werden

In der Halle werden künftig breite NE-Metall-Bänder auf schmale Spalten gebracht und den Kunden geliefert. „Wir wollen dabei auch den lokalen Markt bedienen“, sagt der Ganderkeseer Geschäftsführer, der Kunden in ganz Deutschland, aber beispielsweise auch in Skandinavien, in den Beneluxstaaten und sogar in Indien hat.

8000 Tonnen Absatz

Weitere Daten zur Firma und zum neuen Projekt: 28 Millionen Euro Umsatz, 8000 Tonnen Absatz und knapp über 20 Mitarbeiter an den Standorten Bramsche, München und Bremen. Davon wechseln 15 Mitarbeiter einschließlich Geschäftsführung nach Grüppenbühren. Weitere fünf für den Vertrieb und als Maschinenführer Längsteilanlage werden noch gesucht. Bewerbungen nimmt Lonzer ab sofort per E-Mail an a.lonzer@albko.de entgegen.

Im Februar/März soll Anlage starten

Die weiteren Pläne, so die Geschäftsführung: Im November soll die Halle fertig sein, anschließend werden die Büros fertiggestellt. Im Februar/März nächsten Jahres soll die Anlage in Betrieb gehen. Kommentar von Lonzer: „Das ist der nächste Schritt in die Zukunft.“

Weitere Ideen für die Zukunft

Die Geschäftsführung will sich allerdings nicht nur auf das derzeitige Projekt beschränken. Schließlich hofft sie darauf, sich weiter vergrößern zu können, und hat sich schon mal das Vorverkaufsrecht für benachbarte Flächen gesichert. Ihre Idee: In Grüppenbühren soll später einmal ein Spalt-Service-Center mit einer zweiten oder dritten Anlage entstehen.

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