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Gewerbetreibender beklagt sich Internetversorgung bleibt Reizthema in Grüppenbühren-West

Von Jasmin Johnnsen | 07.11.2017, 13:15 Uhr

Ein positives Resümee hat Jörg Berneisch nach knapp einem Jahr für den neuen Standort seiner Firma im Gewerbepark Ganderkesee-West anlässlich eines Besuchs der Ganderkeseer CDU-Fraktion gezogen. Die Internetversorgung bleibt aber verbesserungswürdig.

Die Firma Berneisch Stahl- und Sondermaschinenbau GmbH & Co. KG ist seit rund zwölf Monaten ansässig im Gewerbegebiet Ganderkesee-West in Grüppenbühren. Da sei es an der Zeit, ein Fazit zum neuen Standpunkt zu ziehen, meinte die CDU-Fraktionsvorsitzende Cindy Klüner.

Es haket bei der Internetversorgung

„Uns ist die im Besonderen die Internetversorgung ein großes Anliegen“, fuhr Klüner fort. Die niedersächsische CDU setze sich nachdrücklich für den Breitbandausbau ein. Dass das schnelle Internet auch bei seinem Betrieb nicht ankomme, bestätigte Berneisch. „Eine Glasfaserleitung wäre schon wünschenswert.“ Schließlich würden die Maschinen auch mithilfe des Internets bedient werden.

Standort stimmt Unternehmer froh

Trotz der verbesserungswürdigen Internetverbindung berichtete Berneisch positiv über den Standort und die Gemeinde, die ihn seit dem Umzug nach Grüppenbühren tatkräftig unterstütze: „Die Firma entwickelt sich stetig weiter.“Ausgebildet wird in seinem Unternehmen nicht. „Noch habe ich dafür keine Kapazitäten, wir sind ja doch ein recht kleines Unternehmen“, erklärte der 44-Jährige.

Firma beschäftigt 22 Mitarbeiter aus der Region

Inzwischen beschäftigt Berneisch 22 Mitarbeiter aus der Region, die Sondermaschinen für den Stahlbau und andere Fertigungsbereiche bauen. „Von der Konstruktion bis zum fertigen Produkt werden alle Schritte hier im Betrieb durchgeführt“, sagte Berneisch.

Kundenkreis breit gefächert

Eine Tatsache, auf die der Firmenchef besonders stolz ist. „Das ist heute nicht mehr üblich, bei vielen Unternehmen werden Zwischenprozesse ausgelagert“, erklärte er. Auch aufgrund dieser Tatsache habe er sich einen „sehr breit gefächerten“ Kundenkreis aufbauen können. „Die Nähe zur A28 ist da von großem Vorteil“, weiß Berneisch. Die Anbindung sei „beispiellos“. Ein Manko bringe die Verbindung zur Autobahn jedoch mit sich: Trotz Verbotsschilder würden immer wieder Lasterfahrer an der Straße vor dem Betrieb parken. „Wenn sich noch mehr Unternehmen ansiedeln, finde ich die Situation schwierig“, merkte Fraktionsmitglied Stephan Neitzel an.

Ärger über Müll oder Fäkalien

So ließen sich oft Müll oder Fäkalien dort finden, wo Lasterfahrer pausieren. „Hier müssen wir dringend Lösungen finden und mit der Bürgermeisterin sprechen“, kündigte Neitzel an.