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Gildefest 2016 in Wildeshausen Gilde zieht in Wildeshausen mit Musik zum Krandel

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 17.05.2016, 20:39 Uhr

Die Wildeshauser Gildeschützen sind am Dienstag in den Krandel ausgezogen, um den König auszuschießen. Tausende am Straßenrand verfolgten das Spektakel.

Wildeshausen. Trommelwirbel und Trompetenklänge haben den Wildeshausern am Dienstagnachmittag den Ausmarsch der Schützen zum Gilde-Festplatz im Krandel angekündigt. Gilde-Pressesprecher Manfred Wulf hat seinen Listen entnommen, dass 2687 Schützen und Musiker zum Umzug angetreten und an einigen tausend Zuschauern entlang der Umzugsstrecke vorbeimarschiert sind. Und lag mit dieser Zahl am Ende wohl noch zu niedrig: „100 bis 200 Aktive, die irgendwo in der Stadtmitte hängen geblieben sind, stoßen unterwegs noch zu uns“, so Wulf.

Meyer neuer Oberst

Das Kommando zum Ausmarsch zum Krandel, wo am Abend der neue König ausgeschossen werden sollte, gab erstmals Wilhelm „Willy“ Meyer. Bürgermeister Jens Kuraschinski, von Amts wegen gleichzeitig General der Gilde , hatte den langjährigen Vorsitzenden des Finanzausschusses und Spross einer eingefleischten Gilde-Familie zuvor zum Oberst befördert und zum Nachfolger Ernst Frosts bestimmt. Er freue sich riesig auf die Aufgabe und wolle die Arbeit Frosts nahtlos fortführen, sagte der Beförderte, der auf eine makellose Gilde-Karriere seit 1964 verweisen kann.

Ex-Oberst befördert

Ernst Frost war zehn Jahre lang als Oberst eines der Aushängeschilder der Gilde. Er habe Höhen und Tiefen erlebt und das Offizierskorps zusammengeschweißt, führte Gilde-General Kuraschinski in seiner Lobrede aus. Er beförderte Frost zum Generalmajor und dankte ihm mit Schatzmeister Siegbert Schmidt mit einem Gemälde.