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Großeinsatz für 175 Helfer Feuerwehren aus dem Kreis Oldenburg im Moorbrandeinsatz

Von Thorsten Konkel | 24.09.2018, 12:42 Uhr

175 Feuerwehrleute von Ortsfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis Oldenburg sind noch immer im Einsatz beim Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen.

Das Feuer brennt seit rund drei Wochen auf dem Gebiet der Wehrtechnischen Dienststelle.

Am Freitag waren bereits Kräfte der Delmenhorster Feuerwehr für den Katastropheneinsatz herangezogen worden (dk berichtete). Die Mitglieder der Kreisfeuerwehrbreitschaft sind am Sonntagmorgen um 6 Uhr mit rund 40 Fahrzeugen von der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ganderkesee aus nach Meppen ausgerückt. Sie standen seit Sonntagnachmittag unmittelbar an vorderster Stelle im Löscheinsatz, berichtete Christian Zoschke, Sprecher der Kreisfeuerwehr. Kommandiert wurden die Brandbekämpfer von Bereitschaftsführer Klaus Stolle (Feuerwehr Huntlosen). Unter den Einsatzkräften waren auch zwölf Feuerwehrleute aus Havekost-Hengsterholz, Falkenburg und Schierbrok-Schönemoor.

Löschen bis zum Einbruch der Dunkelheit

„Die Feuerwehrleute waren am Sonntag bis zum Einbruch der Dunkelheit zur Brandbekämpfung eingesetzt“, erläuterte Christian Zoschke. Dabei arbeiteten die beiden Wassertransport-Fachzüge der Kreisfeuerwehr und die Spezialisten für Wasserförderung und technische Hilfeleistung der hiesigen Feuerwehren Hand in Hand mit den ebenfalls angerückten Helfern des Technischen Hilfswerks (THW) aus Hude-Bookholzberg und Wardenburg.

Auch die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Huder DRK war in Meppen vor Ort. Sie versorgte die fast 200 Helfer, die in einer Meppener Turnhalle übernachtet hatten, bei ihrem Katastrophenfalleinsatz mit Verpflegung.

Geplant war, dass die ehrenamtlichen Helfer 36 bis 48 Stunden vor Ort tätig sind. Am Montagvormittag konnten erste Kräfte bereits wieder abrücken. „Der Rest bleibt in Bereitstellung“, kündigte Kreisfeuerwehrsprecher Zoschke zu diesem Zeitpunkt an. Benötigt würden vor allem die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren.

Zum Nachmittag zeichnete sich ab, dass auch die übrigen Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft zum späteren Abend hin wieder abrücken durften. Mehr als 2000 Helfer von Feuerwehr und THW sind gegenwärtig in Meppen im Einsatz.