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Großübung in Habbrügge Ganderkeseer Feuerwehrleute proben für den Ernstfall

Von Thorsten Konkel | 24.03.2015, 20:23 Uhr

Die Spezialisten der sechs Ganderkeseer Ortsfeuerwehren haben am Dienstag bei der einmal jährlich stattfindenden Gemeindeatemschutzübung ihre Ausbildung aufgefrischt.

konk Habbrügge. Ob Feuer oder Gefahrgutunfall – bei immer mehr Einsätzen werden Feuerwehrleute heute durch Gefahrstoffe in der Luft und sonstige Atemgifte gefährdet. Darum gehören die Atemschutzgeräteträger mit spezieller Ausbildung zum unverzichtbaren Personal der Brandschützer.

Die Spezialisten der Ganderkeseer Gemeindefeuerwehr haben gestern bei der einmal jährlich stattfindenden Gemeindeatemschutzübung ihre Ausbildung aufgefrischt. In Habbrügge standen den Mitgliedern der sechs Ganderkeseer Ortsfeuerwehren aus Falkenburg, Bookholzberg, Ganderkesee, Schierbrok-Schönemoor, Havekost-Hengsterholz und Bergedorf dabei Kameraden des THW Hude-Bookholzberg und der Werkfeuerwehr Armstrong-DLW aus Delmenhorst zur Seite.

In einem alten Gebäudeteil auf der Hofstelle von Heiko Blankemeyer, so sah die von Gemeindeatemschutzwart Andreas Gillerke ausgearbeitete Übung vor, habe es eine Verpuffung gegeben.

Da in den Räumen auch Gefahrstoffe wie Pflanzenschutzmittel gelagert werden, muste das zuvor mit einer Nebelmaschine „verräucherte“ Areal unter äußerster Vorsicht nach möglichen Verletzten durchsucht werden. In dem schwer zugänglichen Gebäudeteil spielten Puppen die Rolle der „Brandopfer“.