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„Gutes demokratisches Wahlergebnis“ Hohe Wahlbeteiligung, wenig Protestwähler in Hude

Von Kristina Müller | 15.10.2017, 23:57 Uhr

Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew lobte die hohe Wahlbeteiligung in seiner Gemeinde. Auch das demokratische Verständnis dort sei sehr ausgeprägt.

Die Sozialdemokraten haben sich mit den Christdemokraten auch in Hude ein Kopf-an-Kopf-Rennen geleistet. Letztlich lag aber die SPD (34,08 Prozent) doch vorn.

„Das ist ein gutes demokratisches Wahlergebnis“, sagte Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew gestern Abend. Das Ergebnis in seiner Gemeinde spiegele genau das Ergebnis des Landes Niedersachsen wider, was die Reihenfolge der Parteien betreffe – mit Ausnahme von der AfD.

 (Lesen Sie hier den Live-Blog zur Wahl) 

Wenig Protestwähler

Denn diese liegt mit rund 4,7 Prozent noch unter dem Landesschnitt. „Es gibt hier wenig Wähler, die nach rechts gerückt sind. Das hat sich jetzt auch drei Wochen nach der Bundestagswahl wieder bestätigt“, freute sich der Bürgermeister. Auch im Vergleich im gesamten Wahlkreis ist die Anzahl der AfD-Anhänger in seiner Gemeinde am geringsten. „Das zeigt, dass wir bei so einer hohen Wahlbeteiligung ganz wenig Protestwähler haben“, zeigte sich Lebedinzew zufrieden.

„Demokratisches Verständnis sehr ausgeprägt“

Diese hohe Beteiligung mit 70,21 Prozent der 12.871 Wahlberechtigten zeichne Hude auch aus und sei so in keiner anderen Gemeinde des Landkreises zu sehen. „Das demokratische Verständnis ist hier sehr hoch ausgeprägt“, sagte er. Seine Bilanz: „Es ist den Parteien gelungen, den Wählern klar zu machen, dass die Themen Schulen, Bildung, Kindertagesstätten und Polizei Landesthemen sind.“

 (Weiterlesen: So hat die Region abgestimmt)