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Haaresbreite weltweit verknüpft Wüstinger erhalten Glasfasernetz

Von Tina Spiecker | 24.04.2015, 18:06 Uhr

Die EWE hat das Neubaugebiet in Wüsting mit einem modernen Glasfasernetz versorgt. 40 Haushalte können den Komfort des schnellsten Internets genießen.

Noch nicht lange wohnen Ulrich Dübler und seine Ehefrau Irmtraud in ihrem neuen Eigenheim. Seit wenigen Tagen steht dem Rentnerpaar nun auch innovative Technik zur Verfügung. Denn moderner in puncto Internetverbindung geht es nicht: Die Düblers sind einer von insgesamt 40 Haushalte im Neubaugebiet Wüsting, die die EWE nun an ihr Glasfasernetz angeschlossen hat. Damit sind die Wüstinger Bauherren Vorreiter im Landkreis Oldenburg.

„Wüsting entwickelt sich prächtig“

„Wüsting entwickelt sich prächtig. Das liegt an der hervorragenden geografischen Lage, der guten Bahnverbindung und nicht zuletzt an der idealen Breitbandanbindung“, lobte Freitagvormittag Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew. Zur Ortsbegehung waren mit ihm auch Wirtschafsförderer Roland Arndt sowie von der EWE Thomas Dietrich (Vertriebsleiter), Andreas Roshop (Kommunalbetreuer) sowie Helmut Oesting (stellvertretender Bezirksmeister) gekommen.

144 Haushalte pro Kabel

„So dünn wie ein Haar ist eine der Fasern“, beschreibt Roshop die feine Verbindung, die das Surfen im weltweiten Netz so schnell macht. Und effektiv dazu: Pro verlegtem Kabel können bis zu 144 Haushalte angeschlossen werden. Und jeder Haushalt kann gleich mehrfach darauf zurückgreifen: „Auch wenn in einem Haushalt sechs Personen gleichzeitig fernsehen wird keine Bandbreite geraubt“, versichert Roshop.

„Die EWE investiert hier vor Ort, weil es sich in Wüsting wirtschaftlich lohnt“, betonte Lebedinzew. Man freue sich, dass die EWE zusammen mit der Gemeinde für die Zukunft plane. Wüsting hat mittlerweile rund 3500 Einwohner. Tendenz steigend. „In diesem Jahr widmen wir uns dem Ort Hude“, so Lebedinzew. In den kommenden Jahren sei aber eine Ausweitung des Baugebietes geplant, so der Bürgermeister.

Wesentlich schneller als vorher

Familie Dübler hat gleich in jedem der Wohnräume einen separaten Zugang gelegt und hat bereits einen Unterschied gemerkt: „Das ist ein ganz anderes Surfen als vorher, „ versichert Ulrich Dübler. Alles ginge wesentlich schneller. Per Internet sei der Rentner gerne in Kontakt mit ehemaligen Kollegen; auch Fotos würden gerne weitergeschickt und empfangen. „Ich habe einen Bekannten auf den Philippinen. Der Kontakt über Skype hat bisher nicht funktioniert. Das werde ich mit dem neuen Internet mal ausprobieren“, freut sich Dübler.