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Harley, Vepsa oder Florett Zwei Hasen-Biker mischen Bikertreff in Hude auf

Von Mareike Bader | 03.06.2018, 21:02 Uhr

Hude Beim Anblick der vielen Motorräder kamen die Fans auch beim achten „Flo‘s Bikertreff“ ins Schwärmen. Ein großer Traum bleibt allerdings weiter unerfüllt.

Ein Mal im Jahr wird Hude zum Anziehungspunkt für Motorradfans. „Es wird immer bekannter“, freute sich Uta Flores-Schwirtz, die Namensgeberin für „Flo’s Bikertreff“. Doch auch dieses Jahr blieb der große Traum, über 1000 Biker nach Hude zu locken unerreicht. „900 sind es leider nur geworden. Keine 1000“, lautete das Fazit ihres Mannes Axel Schwirtz am Ende des außergewöhnlichen Nachmittags.

Überall in der Ortsmitte knatterte und ratterten die Öfen der vielen verschiedenen Motorräder. „Durch das Kommen und Gehen erreichen wir die hohe Zahl“, erklärte Schwirtz. Vor acht Jahren ist das Apotheker-Ehepaar noch mit 20 Motorrädern gestartet. Aus der spontanen Idee ist längst ein Selbstläufer geworden. Stammkunden der Apotheke hatten über 60 Kuchen für den Verkauf gebacken, der Erlös ging wie immer an den Huder Verein Kinderaugen.

„Der Weg ist das Ziel“

Es sei ein guter Anteil der jährlichen Vereinsspenden, freute sich der Franz-Herbert Bunjor. Der Verein hilft auch im Ausland, baut etwa Schulen oder Spielplätze im Kosovo, in Litauen oder Togo. Kindern zu helfen ist auch ein Anliegen der „Streetbunnycrew“ im weißen und rosa Hasenkostüm, die das Huder Treffen nutzte, um auch in Norddeutschland die Werbetrommel zu rühren. Der Tourenplaner ihrer Freizeitmotorradgruppe hatte die Idee nach Hude zu fahren. „Der Weg ist das Ziel“, erklärte Flores-Schwirtz die Anziehungskraft des Bikertreffs.

Eigentlich waren aber die Motorräder der Hingucker. Bei An- und Abreise wurde die eigene Maschine noch lautstark über die Parkflächen des Aktiv-Irma-Markts gefahren. Dazwischen wurden die anderen Motorräder bestaunt, ob dicke Harley-Davidson, Vespa oder eine, im Vergleich klein wirkende, Florett, wie sie Siegfried Behrmann vorgefahren hat.

Dazu schallte es von den Bands passende Rockmusik wie „Born to be wild“ über den Platz und auch die vielen Lederoutfits sorgten für die richtige Atmosphäre. Die ist auch wichtig, wie das DRK bei seinem Stand betonte.