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Hasbruch-Freunde finden Partner Enge Zusammenarbeit zum Wohle des Hasbruch

Von Anna-Lena Sachs, Anna-Lena Sachs | 27.09.2016, 17:56 Uhr

Die Freunde des Hasbruch und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wollen künftig eng kooperieren. Dadurch soll auch die Jugendarbeit beflügelt werden.

630 Hektar groß, Naturschutzgebiet, Ausflugsziel und direkt zwischen Oldenburg und Delmenhorst gelegen: der Hasbruch. Um den ältesten Wald im Nordwesten zu erhalten und zu schützen, wurde vor rund 50 Jahren die Gesellschaft der Freunde des Hasbruch gegründet. Nun setzt der Verein auf die enge Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), um eine breitere fachliche Basis für die Vereinsarbeit zu bieten.

Hasbruch-Gesellschaft zählt rund 370 Mitglieder

Die Hasbruch-Gesellschaft wurde 1964 anlässlich des mitten durch den Wald geplanten Baus der A28 mit Unterstützung von Vertretern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ins Leben gerufen. Seitdem entwickelte sich der Verein mit losem Kontakt zur Schutzgemeinschaft und zählt mittlerweile rund 370 Mitglieder.

Intensive Kooperation im Frühjahr angeregt

Die Freundschaft zwischen beiden Vereinen soll nun wieder aufgefrischt werden: Der aktuelle Vorstand der Hasbruch-Freunde regte im Frühjahr eine intensive Kooperation an. „Wir freuen uns, mit der SDW als anerkanntem Naturschutzverband einen Partner gefunden zu haben, der auch bei größeren Vorhaben mit Umweltauswirkungen stellungnahmeberechtigt ist“, so Heiko Ackermann, Vorsitzender der Hasbruch-Gesellschaft.

Menschen näher an den Wald heranführen

Die SDW konzentriert sich auf den Erhalt und die Vermehrung des Waldes. Dabei sollen Menschen näher an den Wald herangebracht werden, um dadurch ein Umweltbewusstsein zu entwickeln. Auch die Schutzgemeinschaft profitiert von der Zusammenarbeit mit der Hasbruch-Gesellschaft: „Es ist wertvoll, wenn man jemanden vor Ort hat“, so Philipp Schomaker, SDW-Geschäftsführer. Daher wird Ackermann ab Oktober den Posten des Vertreters für die SDW im Beirat der Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg übernehmen.

Impulse für die Jugendarbeit der Hasbruch-Freunde

Die Gesellschaft der Freunde des Hasbruch möchte unter anderem von der SDW-Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen profitieren. „In der Tat können wir die Hasbruch-Gesellschaft im Bereich Jugendarbeit unterstützen. Aktuell startet in Niedersachsen zum Beispiel das SDW-Projekt ‚Klimakönner‘“, sagt Schomaker. Die Aktion soll Kindern den Zusammenhang zwischen Wald und Klimarettung vermitteln.