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Hasbruchfreunde in Ganderkesee Zwei Hasbruchfreunde feiern Abschied aus Beirat

Von Antje Cznottka | 17.04.2015, 20:00 Uhr

Ihren Abschied aus dem Beirat der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs haben Wiltrud Schauer und Gerd Timmermann gestern mit dem Vorsitzenden des Vereins, Gerold Sprung und Revierförster Jens Meier in der Jagdhütte im Hasbruch gefeiert. „Es wurde Zeit Platz für junge Leute zu machen“, begründet Schauer die Entscheidung.

Gerd Timmermann ist seit Beginn der 80er Jahre im Verein aktiv. Nach seiner Pensionierung bekleidete er von 2002 bis 2011 das Amt des 2. Vereinsvorsitzenden. Wiltrud Schauer war bereits Gründungsmitglied des Vereins. Damals hatte der Verein etwa 20 Mitglieder „Mittlerweile sind es 279“, weiß Schauer. „Mein Mann wurde zur Gründungsveranstaltung 1964 eingeladen. Damals ging es um den Bau der Autobahn“, erinnert sie sich. Die Eheleute entschieden, sie müssen etwas für den Hasbruch tun, „damit die Autobahn nicht durch den Hasbruch führt“.

Damals habe sich der Verein als Bürgerinitiative gegen den Bau der A28 durch den Hasbruch verstanden. „Mittlerweile sind wir ein Verein, der sich dem Naturschutz verschrieben hat“, sagt Sprung.

Zwar sind Timmermann und Schauer nicht länger im Beirat des Vereins aktiv. Sie bleiben den Hasbruchfreunde aber trotzdem treu. So arbeitet Schauer weiter an der Organisation des Hasbruchtages am 30. August mit. Timmermann bietet seinerseits Führungen und Rundgänge durch den Hasbruch an.