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Hasbruchsingen mit acht Chören Buntes Liedprogramm lockt viele Besucher in den Wald

Von Dirk Hamm | 28.05.2017, 21:00 Uhr

Um die 200 Menschen sind am Sonntagnachmittag zur historischen Jagdhütte inmitten des Hasbruchs gepilgert. Die Waldlichtung war Schauplatz des jährlichen Hasbruchsingens.

Acht Chöre aus der Region boten unter freiem Himmel ein buntes Liedprogramm. Beteiligt waren der Gemischte Chor Falkenburg, der MGV Stickgras, der Chor Tonika (Bookholzberg), der MGV „Liedertafel“ Berne, der Landfrauenchor Ganderkesee, der DelàChor (Delmenhorst), der MGV Hude und der MGV Singkreis Langenberg. Außerdem ließen die Jagdhornbläser Ganderkesee-Hude ihre Instrumente erklingen.

Bunter Querschnitt vom Volkslied bis zum Gospel

Je zwei Lieder steuerten die Gesangsensembles zum 36. Hasbruchsingen bei, das ein Organisationsteam um Revierförster Jens Meier und die Chor-Vertreter Meike Ahlers und Alfred Stalling auf die Beine gestellt hatte. So wurde ein breiter Querschnitt durch die Chorliteratur abgebildet, vom deutschen Volkslied bis zu „La Cucaracha“ und vom Gospel bis zum Quodlibet aus drei verschiedenen Kinderliedern. Die Jagdhornbläser begrüßten die Menge mit einem Jagdsignal und der Teckel-Fanfare, außerdem trugen sie einige Jägermärsche vor.

35.000 Eichen im vergangenen Jahr gepflanzt

Bei sommerlichen Temperaturen legten die Ausflügler die rund 1,5 Kilometer von den Waldparkplätzen Vielstedt und Falkenburg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Wem der Weg zu beschwerlich war, der konnte aber auch die Fahrdienste des DRK Hude und der Freiwilligen Feuerwehr Falkenburg in Anspruch nehmen.

Bevor die ersten Lieder erklangen, hielt Jens Meier wie gewohnt einen kurzen Rückblick auf die Waldarbeiten des zurückliegenden Jahres. „Den Eichen geht es besser. Wir haben im vierten Jahr in Folge keinen Kahlfraß festgestellt“, bilanzierte der Revierförster. Rund 35.000 junge Eichen seien angepflanzt worden.

Mit Damwild eine neue Tierart im Hasbruch

Ein Raunen in der Menge löste Meiers Feststellung aus, dass mit dem im Herbst 2016 gesichteten Damwild der Hasbruch um eine Tierart reicher geworden sei.

Zum Schluss der Traditionsveranstaltung waren auch die Zuschauer zum Mitmachen aufgefordert: Alle Chöre stimmten gemeinsam das Volkslied „Kein schöner Land“ an.