Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Helle und großzügige Räume Kinderhaus in Ganderkesee mit neuer Krippe komplett fertig

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 30.09.2017, 09:31 Uhr

Jetzt ist das Montessori-Kinderhaus in Ganderkesee komplett: Seit zwei Wochen ist der zweite Krippenanbau fertig.

So langsam nähert sich die Eingewöhnungszeit dem Ende, und es kehrt wieder etwas mehr Ruhe ein: Zwei Wochen lang sind nicht nur Mädchen und Jungen im Montessori-Kinderhaus an der Adelheider Straße in Ganderkesee betreut worden. Es sind auch täglich jede Menge Eltern zu Gast gewesen, um sich um ihren Nachwuchs zu kümmern – zusätzlich zum Mitarbeiter-Team des Hauses. Der Grund: Die Kleinen sind in der erst vor gut zwei Wochen fertiggestellten zweiten Krippe neu dabei und können sich noch nicht so leicht von Mama und Papa lösen. „Gerade bei Krippenkindern dauert die Eingewöhnungszeit länger als bei anderen Kindern“, weiß Kindergarten-Leiterin Julia Kirchhoff.

70 Kinder im Kinderhaus

Zwei Kindergarten-Gruppen mit insgesamt 40 Kindern hatte es bereits gegeben. Außerdem wurden seit Oktober vergangenen Jahres 15 Krippenkinder betreut. Jetzt sind laut Anmeldung 15 weitere kleine Mädchen und Jungen dazugekommen, für die die zweite Krippe gebaut worden ist. Zwölf von ihnen sind jetzt schon da, die nächsten drei kommen noch in den nächsten Monaten dazu, sobald sie ihren ersten Geburtstag hinter sich haben.

„Flur bald eine Bobbycar-Rennstrecke“

Schon mit dem ersten Krippenbau war die Leiterin des Kinderhauses eigenen Angaben zufolge hochzufrieden. Und auch jetzt habe es für den neuen Anbau ein positives Feedback vom Team und von den Eltern gegeben. „Wir haben helle, großzügige Räume. Und es ist sehr gemütlich“, sagt Julia Kirchhoff. Außerdem freut sie sich über den breiten Flur: „Der wird bestimmt zu einer Bobbycar-Rennstrecke.“

Draußen fehlen noch Spielgeräte

Abgesehen von Türen für die Toiletten und ein paar Kleinigkeiten ist die zweite Krippe im Innern fertig. Dagegen fehlen draußen, auf dem Spielplatz für die Krippenkinder, noch ein großes Spielgerät mit Rutsche, ein Spielhäuschen und noch eine Wasserpumpe. Bis Ende des Jahres soll aber alles aufgebaut sein, hofft die Kinderhaus-Leiterin. Dann ist das Montessori-Kinderhaus nach den derzeitigen Plänen komplett fertiggestellt.

Viele kommen wegen der Montessori-Pädagogik

Im Kindergarten an der Adelheider Straße werden Mädchen und Jungen aus der näheren Umgebung betreut. Es kommen nach Angaben von Julia Kirchhoff aber auch viele aus anderen Teilen der Gemeinde wegen der Montessori-Pädagogik. Dabei steht die Selbstständigkeit der Kinder im Vordergrund. „Wir arbeiten an den Interessen des einzelnen Kindes. Der übergeordnete Leitspruch lautet dabei: ,Hilf mir, es selbst zu tun.‘“, sagt die Leiterin der Einrichtung.