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Hinter Rasthof Huntetal Lastwagenbrand legt Verkehr auf A29 lahm

Von Eyke Swarovsky | 16.12.2016, 18:33 Uhr

Ein brennender Lastwagen hat am Freitagnachmittag den Verkehr auf der A29 Richtung Osnabrück kurzzeitig lahmgelegt.

Zwischen den Anschlussstellen Sandkrug und Wardenburg in Fahrtrichtung Osnabrück hatte eine eine 48jährige LKW-Fahrerin aus Hilter Unregelmäßigkeiten an ihrem Laster bemerkt. Umgehend hielt sie auf dem Standstreifen an. „Hier stellte sie fest, dass Rauch unter dem Führerhaus aufstieg“, berichtete Timo Nirwing, Pressesprecher der Feuerwehren der Gemeinde Hatten.

Großalarm – vier Wehren rücken an

Die Großleitstelle in Oldenburg alarmierte um 15:05 Uhr die Feuerwehren Wardenburg, Littel, Achternmeer und Sandkrug sowie einen Rettungswagen der Sandkruger Malteser per Funkmeldeempfänger und Sirene. Kurze Zeit später rückten 60 Kameraden mit zehn Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Führerhaus bereits in Vollbrand“, beschrieb Nirwing die Lage.

Massiver Löschschaumeinsatz

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz konnten das Feuer mit einem massiven Schaumeinsatz schnell löschen. Die Ladefläche und die sich darauf befindliche Ladung blieben weitestgehend unversehrt. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Feuerwehren Wardenburg, Littel und Achtermeer die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Sandkruger Kameraden kümmerten sich um die Nachlöscharbeiten.

LKW Fahrerin erleidet Schock

wurde leicht verletzt. Die LKW-Fahrerin wurde leicht verletzt mit einem Schock in ein Oldenburger Krankenhaus gebracht. An ihrem LKW entstand Totalschaden. Trotz umfangreicher Löschmaßnahmen konnte aus Ausbrennen des Führerhauses nicht verhindert werden.

A29 zeitweise voll gesperrt

Für die Löscharbeiten musste die A29 zeitweise voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau. Gegen 17.00 Uhr konnten die letzten Kameraden die Einsatzstelle wieder verlassen.

Wieder keine Rettungsgasse gebildet

„Die Feuerwehr appelliert an dieser Stelle noch einmal an alle Verkehrsteilnehmer, bei Stau oder stockendem Verkehr eine Rettungsgasse zu bilden“, sagte Nirwing und bedauerte, dass leider auch diesmal wieder Verkehrsteilnehmer erst angefangen hätten, eine Rettungsgasse zu bilden, als sie die ersten Einsatzfahrzeuge im Rückspiegel bemerkten.

Die Autobahn musste Richtung Osnabrück von 15.14 bis 15.40 Uhr voll gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Laut Polizei entstand insgesamt ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.